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EIN-BLICK...
Hier möchte ich in unregelmässigen Abständen einiges veröffentlichen
13. Juni 2009 * 00.50 Uhr
Hiermit beende ich den EIN-BLICK I - meine Zeit in Hilchenbach, die eindrücklichste, schönste und schwerste und doch die Zeit, die die meisten Geschenke für mich bereit hielt. Ich sehe zurück auf eine Zeit, die unsagbar schwer war, voller Schmerz, den niemand beschreiben kann. Ich sehe zurück auf eine Zeit in der Burg, die mich schützte, eine Zeit der engen Täler, die mir Geborgenheit schenkten, wo kein Halt mehr war. Die dunklen Wälder, der unendliche Regen, den unendlichen Tränen ähnlich, die ich Nächte um Nächte weinte...... die Kälte dieser Landschaft, der schwere Boden, Erz, undurchdringbar - sonst wär ich versunken..... Wie oft habe ich mich wiedergefunden - mitten in der Nacht - auf der Haut der Mutter Erde liegend -irgendwo draussen in der Unendlichkeit dieses kühlen Landes - mit so viel Tränen, die geweint werden mussten. Niemand störte mich. Ein-Sam-Keit. All-Eins-Sein. Wie hätte ich überleben können ohne diesen Status der vollkommenen Konzentration auf den Punkt des Schmerzes. Ich habe dieses Land durchschritten. Bin durch die unsagbar einsamen Gegenden der Trauer und des Schmerzes gegangen. Wer dort am anderen Ende ankommt, wieder bewohnbares Land in sich findet, der ist gesegnet. Ich habe mehr gefunden als bewohnbares Land: Eine Quelle. Die Quelle, die ich im Aussen fand ist nur die Manifestation, das Abbild dessen, was ich im Innen fand: Unantastbares Glück und Frieden - Freiheit und Licht und Liebe. Ohne irgendeine Bedingung..... ohne irgend eine Abhängigkeit von dem, was im Aussen geschieht. Ich spüre, die Zeit des Rückzugs hat ein Ende. Ich bin eine Andere. Gewöhne mich an mich..... muss lachen. Ich mag sie, die "Geboren ist in der Einsamkeit". Sie ist viel liebevoller und sicherer, ich kann mich auf sie verlassen. Sie lacht immer, wenns eng wird. Manchmal braucht sie ne Weile.... aber dann kann ich mich drauf verlassen: Sie lacht. Yeah! Und sie ist sehr leidenschaftlich..... was sie leben will...... lebt sie einfach. Immer gradliniger. Macht Spass mit ihr...... So höre ich mich kichern in meinem Inneren. So beschliesse ich nun -heiter - schnurrend - ein bisschen mit den Krallen spielend - diesen EIN-BLICK...... mit einem Lachen auf meinen Lippen.... Un-ver-schämt.
11. Juni 2009 * 15.19 Uhr Bin am Kisten packen und dieser Text aus einem vergangenen Workshop fällt mir in die Hände.... Bevor ich also nach Ibiza fahre an alle mutigen Leser dieser wunderschöne Text von Goethe:
"Bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir uns wirklich einlassen, herrscht Zögern, besteht die Chance zum Rückzug, gibt es nur untaugliches Tun. Alles Tun, jede Initiative birgt eine elementare Wahrheit, die, wird sie verleugnet, unzählige Ideen und wundervolle Pläne tötet: doch in dem Moment, in dem wir uns wirklich einlassen, regt sich auch das Göttliche. Alle möglichen Dinge erscheinen, uns zu helfen, Dinge, die sonst niemals geschehen würden. Eine ganze Flut von Ereignissen strömt aus dieser Entscheidung, gebiert zu unseren Gunsten alle möglichen unvorhersehbaren Zufälle, Begegnungen und materielle Unterstützung, Hilfen, von denen kein Mensch träumen konnte, dass sie seinen Weg kreuzen würden. Alles was du tun kannst oder wovon du träumst es zu tun - beginne JETZT damit. Mut birgt Schöpferkraft, Zauber und Stärke. Beginne JETZT."
9. Juni 2009 * 11.54 Uhr Habe heute Morgen die definitive Zusage für meine neue Wohnung in Konstanz bekommen. Sarah und ich werden im Stadtteil Paradies wohnen, wie gewünscht. Ich bin hin und weg vor Freude und Dankbarkeit. Heut Nacht werde ich feiern.....
8. Juni 2009 * 23.42 Uhr Ein traumhaft schöner Tag liegt hinter mir: Seit heute Morgen fluten wundervolle Menschen meine Wohnung bis in den späten Abend hinein. Am Vormittag Beratungsgespräche, Telefonate, dann ein Spaziergang mit Sarah durchs wieder sonnige Siegerland.... sie besteht darauf mir Blumen ins Haar zu stecken....so süss. Dann vom späten Nachmittag bis vor einer Stunde ist mein Unterrichtszimmer gefüllt bis zum letzten Platz, so schön! Zwischendrin wunderbare Gespräche, Abschieds- geschenke, neue Termine und Pläne für das Begegnungswochenende im September in Konstanz. Heute erreichen mich einige lange mails von unsagbar mutigen Menschen, die grosse Schritte tun und ihrem Herzen folgen. Ich darf das miterleben, ein Stück begleiten und es ist ein grosses Geschenk an mich. Ihr seid wundervoll! Auch eine mail-Nachricht vom See erreicht mich: Mein Kraftplatz hat die schlimmen Stürme gut überstanden ohne Schaden zu nehmen. Ein Schwanenpaar hat sich offensichtlich diesen Platz ausgesucht um sich dort niederzulassen.... So schön.
Angesichts des enormen Arbeitspensums das ich gerade bewältige geht es mir unverschämt gut. Das freut mich so sehr. Ich achte allerdings darauf, immer wieder ganz kleine Highlights zu setzen, die mir gut tun: Ich höre herrliche Musik, gehe kurz raus in die Natur, so oft wie irgend möglich, lese einen schönen Text oder sehe mir einen Film an auf DVD.... vor einigen Tagen: "Spirit", danke für die Inspiration per mail..... Nun gehts mit Riesenschritten und vollem Terminkalender aufs Wochenende zu.... Am Samstag fliege ich mit den Yoga-Frauen für eine Woche nach Ibiza. Diese Woche werde ich es mir einfach gut gehen lassen. Werde mich genüsslich über diese Insel bewegen - in meinem ganz eigenen Tempo. Mit allen Sinnen geniesse ich diese letzten Wochen und bin sehr glücklich.
6. Juni 2009 * 00.04 Uhr Ein traumhafter Vollmond direkt vor meinen Augen, wenn ich vom PC aus dem Fenster schaue aus dem grünen Türmle.... In den letzten beiden Tagen wird mir bewusst, welchen Drahtseilakt ich da begonnen habe mit diesem Ein-Frau-Stück "Umzug und Arbeiten bis zum letzten Tag". Ich bin voller Konzentration und Freude in allem Arbeiten, Unterrichten, Gesprächen - und zwischendrin fallen mir Zuhause in meiner Wohnung im Stehen die Augen zu..... Es gibt keinen Stress und keine Hektik, alles fliesst in einer wunderschönen Einheit bis auf die Tatsache, dass ich seit sehr langer Zeit keinen freien Tag hatte. Alle Wochenenden seit Monaten durchgearbeitet. Mein Privatleben habe ich komplett gecancelt - heute habe ich eine Einladung zu einem Konzert in Köln abgesagt...... ich lebe sehr konzentriert und sammle meine Kräfte sorgfältig - und doch freue ich mich immer mehr auf Konstanz, wo ich die ersten Wochen einfach mal frei habe, nur wenig unterrichten werde und auch mit der Wohnung keine Arbeit habe. Meine neue Wohnung werde ich bis 1.9. noch mit dem Vormieter teilen. Also nur ein Zimmer bewohnen, die Arbeit kommt dann erst im September. Habe mir eine Konzertkarte für "Rock am See" in Konstanz bestellt - darauf freue ich mich riesig. Jetzt heisst es durchhalten....
3. Juni 2009 * 00.01 Uhr http://www.youtube.com/watch?v=dS0korzYm4g "Morning has broken......" http://www.youtube.com/watch?v=okd3hLlvvLw "Imagine....." ...............................ich esse Erdbeeren in Sekt eingetaucht....... oh, das Leben ist so schön !
2. Juni 2009 * 15.22 Uhr
Seit 1.6.2004 bin ich nun selbständig. 5 Jahre meine eigene Arbeit mit 3 Umzügen/Neuanfängen in diesen 5 Jahren. Sarah und ich gehen sehr nobel Essen und geniessen die schöne gemeinsame Zeit. Ich freue mich darüber, wohin mich dieser Weg geführt hat. Ich erschaffe eine eigene Kreation meiner Selbständigkeit - wohin sich diese Schöpfung dann entwickelt darf frei bleiben. Ich hauche ihr Leben ein - und sie darf sich erweitern und wachsen. So manches Mal waren Entwicklungen dabei, die ich zuvor nicht im Auge hatte oder niemals daran dachte, DA HIN zu gehen. So schön! Nun wartet Konstanz auf mich - und ich bin so offen wie nie zuvor. Bin so gespannt, was da auf mich wartet.......
31. Mai 2009 * 10.00 Uhr Gestern hören Sarah und ich wundervolle Lieder bei youtube. Auch das Lied von Whitney Houston: One Moment in Time....
Dieses Lied habe ich im Auto gehört, als ich Blumen für Amos holte am Tag seiner Beerdigung. Es hat mein Herz damals fast auseinandergerissen - und trotzdem getröstet...... Einen Menschen freigeben an seinen Weg...... "Then in that one moment of time In diesem Frühjahr konnte ich meiner Trauer noch tiefer in die Augen sehen. Diesem ganz tiefen, bodenlosen Schmerz in seiner ganzen Tragweite begegnen. Das ist am Anfang noch nicht möglich, wir würden vergehen oder zerstört werden. Es ist ein Wagnis, sich diesen unkontrollierbaren Gefühlen zu stellen, denn niemand weiss, was mich am Ende der Reise in meine tiefsten Gefühle erwartet. Gehe ich verloren - oder werde ich wieder auftauchen..... ist da eine tragfähige Instanz in mir, die das aushalten kann.... Niemals werden wir es wissen, wenn wir die Deckel auf den "gefährlichen" Gefühlen und Wirklichkeiten lassen. Ausweichen, Verdrängen hat den Preis der Un-Lebendigkeit. Mit jedem Verdrängen wird mein Leben ein Stück enger, kleiner: "DA kann ich nie mehr hin....., das ist zu gefährlich..." Es ist immer MEINE Entscheidung, was ich wage und was ich nicht wage. Und niemand urteilt hier, weder Himmel noch Erde. ...... I will be free!
Mit jedem überstandenen Wagnis, mich diesem abgründigen Schmerz zu stellen, erhöht sich auch meine Fähigkeit unendliches Glück zu fühlen, wahrzunehmen. Ich betrete hier neue Dimensionen, die nicht mehr von äusseren Geschehnissen abhängig sind: Verbundenheit mit ALLEM, die Erfahrung tiefsten Glücks und Frieden in mir: Es ist alles gut, so wie es ist.
28. Mai 2009 * 11.58 Uhr Umziehen hat eine spannende Seite: Ich muss nochmal alles was ich habe "in die Hand nehmen". Das eröffnet mir ganz neue Möglichkeiten: Ich habe die einmalige Chance mich von allem zu trennen, was nicht mehr wirklich zu mir gehört. Aus-Misten. Alles was ich 2 Jahre nicht in die Hand genommen habe, kann gehen. Ent-Lastung. Alles Ausmisten im "Aussen" wirkt wie eine Aktivierung auf das "Innen": Was will gehen, was will bleiben.....? Gestern fand ich in meinen Ausbildungsunterlagen ein altes Lied, das Prof. Dr. Klaus Biedermann bei der Ritualausbildung einige Male spielte. Ich hatte es aus den Augen verloren, es hatte mich damals bewegt, als ich an einer ganz anderen Stelle meines Lebens stand. Jetzt höre ich es unter anderen Aspekten - einfach so schön: Hier zum Reinhören und sich inspirieren lassen:
http://www.youtube.com/watch?v=Srq-SK_RHFs Klaus Prünster "Wunderwelt" ... "Wunder-Wunderwelt, ich lebe so wie es mir gefällt. Ich lebe frei, frei für meine Welt.... frei für diese Welt......"
So fühle ich mich gerade - eine grandiose Freude darüber, dass ich auf dieser Erde, Gaja, sein darf. Es ist der wundervollste Platz im gesamten Kosmos. Freiheit, schöpferische, spielerische Kreativität, die Leben erschafft. Ich lasse gehen, was gehen will. * Ich heisse Willkommen, was kommen will. * Ich achte auf das was bleiben will. *
26. Mai 2009 * 23.18 Uhr 2 Ausbildungen und viel Unterricht, Beratung und Gespräche, Sarahs 18. Geburtstag liegen hinter mir. Heute das erste Mal ein freier Tag. Und was tue ich...? Ich wache um 6 Uhr auf und bin hellwach. Alle Dinge, die meine Seele noch bewegen sind da und wollen nochmal angeschaut werden. Meine Seele ist gewohnt, dass ich Zeit für sie habe..... ich muss lachen. Also nochmal eintauchen in die Lernaufgaben und Themen meines Lebens. Dann entscheide ich mich, dass es reicht und gehe raus um meinen Morgenlauf zu geniessen. Irgendwas zwickt.... ich sehe, dass meine uralten Laufschuhe an einer Stelle Blut- flecke haben. Wie viele Jahre bin ich nun barfuss in diesen Schuhen durch die Wälder gelaufen.... Ich ziehe die Schuhe aus und steige in die Ferndorf, das Flüsschen in der Nähe meines Hauses. Herrlich! Die Schuhe werfe ich in den Abfalleimer, der da in der Nähe steht. Wow ! Wie viele alte Wege hab ich da entsorgt. Das war dran. Schöne, zeichenhafte Handlung. Habe heute 11 Kisten gepackt. Wie gut kenne ich dieses Gefühl... der Startschuss für einen Umzug ist: irgendwo Kisten holen fahren..... und dann tauche ich ein in die Glückseligkeit des Packens. Ich vergesse mich darin vollständig und bin vollkommen in meiner Mitte. Irgendwas in mir ist eine ewige Nomadin. Das war schon immer so. Als Kind habe ich mir, sobald ich gross genug war mit vielen Tüchern meiner Mutter Zelte in der Wohnung gebaut, später draussen im Garten in allen Variationen. Heute schlafe ich mit dem Gefühl tiefsten Glücks draussen unter freiem Himmel. Sobald ich weiss, dass es ans Umziehen geht, bin ich wie elektrisiert...... Bin gespannt wie das weiter geht. Zum Glück halten meine Kinder das gut aus und waren von Anfang an sehr gerne mit mir auf Achse - und besuchen mich gerne, egal wo ich auch bin. David sagt am Montag zu mir: Du veränderst dich mit jedem Besuch immer mehr. Wie du da stehst wenn ich ankomme in deinen weissen Kleidern und strahlst.... mit deinem Lachen.... echt krass. Und: So wie du deine Spiritualität lebst und mit dem Alltag verbindest, das finde ich sonst bei niemandem..... Dass meine Kinder, die mich am besten kennen, so etwas zu mir sagen, das ist für mich die grösste Bestätigung und Freude auf der Erdenebene. Aber: Eigentlich brauche ich keine Bestätigung. Ich weiss es. Was meine Spiritualität angeht bin ich in einer so tiefen Gewissheit und erlebe jeden Tag so viele wundervolle Dinge, da kann mich niemand mit irgendwelchen Zwiefeln mehr aus meiner Mitte bringen. Es liegt zu viel hinter mir. Ich spüre, dass es nur noch ganz wenige Dinge gibt, vor denen ich Respekt habe. Über das Meiste muss ich nur noch Lachen. Allerdings: Einiges gibts schon, da habe ich auch meine Herausforderungen. Da muss ich tief durchatmen um durchzukommen. Brauche alle meine Beherztheit um nicht auszuweichen. Aber immer auch mal wieder mit einem Lachanfall dazwischen. Es gibt so viel MEHR..... Hier noch ein paar Bilder, die eine Ahnung zaubern von dem was es noch gibt......
und noch mehr bald auf www.flickr.com - habe dort einen eigenen Account und freue mich drauf meine eigene Sicht auf Weiblichkeit und Männlichkeit mit euch zu teilen......
22. Mai 2009 * 18.30 Uhr In den Wandlungsprozessen........ 1. Wenn dein Körper dir signalisiert, dass er Ruhe oder etwas anderes braucht, dann gönne dir dieses, dass er dich nicht durch ein Symptom dazu zwingen muss. Du brauchst nicht immer zu funktionieren. 2. Wenn du eine Entscheidung getroffen hast und merkst, sie stimmt nicht mehr, dann halte nicht krampfhaft daran fest. Einmal getroffene Entscheidungen sind nie für die Ewigkeit. Du darfst jederzeit neu entscheiden. Das ist keine Niederlage, auch keine Kapitulation, sondern eine klare Entscheidung deines Herzens. 3. Geh deinen Weg der Wandlung in deiner eigenen Geschwindigkeit, so dass du - nur du - dich dabei wohl fühlst. (zärtliches Tempo - oder auch ganz schnell....)
Der Weg zur Quelle......
21. Mai 2009 * 22.41 Uhr Seit einiger Zeit erlebe ich mich in einer neuen Energieform. In dem Masse, wie ich noch mehr Licht und Liebe in mein Leben lasse, bereit bin mit dem Strom des Lebens zu fliessen, breitet sich Hingabe in mir aus in einer Weise, die ich noch nicht kannte. Ich weiss, dass uns allen seit einiger Zeit neue, hohe Energien der Transformation zur Verfügung stehen, aber wie wundervoll sich das anfühlt und welche tiefgreifende Wirkungen das haben kann, erlebe ich erst jetzt an mir selbst, in meiner eigenen Ausdehnung. Ich habe sehr viel Lebenskraft zur Verfügung, kann ungeheure Mengen an Arbeit erledigen ohne zu ermüden, oder die Freude daran zu verlieren. Der Strom der Liebe vertieft sich jeden Tag mehr in mir. In Konstanz sehen wir uns nur eine Wohnung an. Ich weiss, es ist die, die der Himmel für uns ausgesucht hat. Es braucht kein aufwändiges Suchen und Zweifeln. Die Dinge können leicht geschehen. Ich erhalte Antworten auf Fragen, die ich lange in mir bewegt habe. Einige verbunden mit hohen Herausforderungen. Aber im Annehmen dieser Aufgaben werde ich stärker und spüre meine grosse Kraft. Disziplin ist gefordert von mir. Wenn ich auf die Geschenke sehe, die dieser Weg, den ich geführt werde für mich bereit hält, ist es leicht auch etwas dafür zu einzusetzen.
Ich möchte euch sehr ermutigen nicht aus den Reinigungsprozessen wegzulaufen, die momentan für uns alle noch stattfinden. Je mehr Liebe ihr aus eurem Herzen fliessen lasst in die Themen, Gefühle und Situationen, die noch unklar sind und sich ungut anfühlen, desto schneller kann sich Heilung und Transformation einstellen. Genau dann werden neue Türen sich öffnen und Wege sichtbar.
15. Mai 2009 * 9.58 Uhr Gestern erreichte mich eine erneute Nachricht über die Planungen in Deutschland im Blick auf GEN-MAIS: Bitte beteiligt euch daran dies zu verhindern, indem ihr eure Stimme abgebt. Durch eben diese Möglichkeit ist es gelungen vor einigen Wochen den Anbau von Gen-Mais in Deutschland noch kurzfristig zu verhindern.
Im April hat die Bundesregierung endlich den kommerziellen
14. Mai 2009 * 10.36 Uhr Folgenden Text fand ich gestern Nacht in meinem Tagebuch - ich finde ihn weg-weisend und wundervoll. Hier nun für uns alle, die wir vor grossen Veränderungen stehen, mutig neue Wege beschreiten und dabei sich selbst treu bleiben wollen, d.h. sich selbst nicht mehr verraten indem wir aus Angst vor unseren innersten Träumen und Visionen reinen Kopfentscheidungen folgen. Seid ermutigt in allen Wandlungen eurem Herzen zu folgen. Das Wissen wohnt in unserem Kopf und Verstand, es darf uns "dienen". Die Weisheit sitzt in unserem Herzen und auch in den Bauchgefühlen (was fühlt sich gut an.... Intuition). Für alle, die umziehen, dabei sind einen neuen Platz zu finden, der in einzigartiger Weise jetzt für uns aktiviert ist wie ein Magnet! In diesem Frühjahr werden viele von uns an ihre neuen Plätze geführt... Manche sind schon im Aufbruch, andere stehen kurz davor. Nur was ich träumen, denken und fühlen kann, kann auch Wirklichkeit werden.....
Als ich mich selber zu Lieben begann.... habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist - von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiss ich: Das nennt man VERTRAUEN.
Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiss ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiss ich: das nennt man "REIFE".
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört mich meiner freien Zeit zu berauben, und habe aufgehört, weiter grandiose Projekt für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spass und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiss ich: Das nennt man EHRLICHKEIT.
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das "Gesunden Egoismus", aber heute weiss ich: das ist SELBSTLIEBE.
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen. So habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.
Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es "BEWUSSTHEIT".
Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute "HERZENSWEISHEIT"
Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiss ich: DAS IST DAS LEBEN !
Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959
14. Mai 2009 * 00.38 Uhr Menschen tun mir gut! Sobald eine Bereitschaft in mir erwacht, ist das Geschenk schon da. War nochmal in Hachenburg, wo ich vor dem Siegerland-Einsatz gewohnt habe. Treffe mich mit 3 wunderbaren Frauen, wir lachen, essen, erzählen und tun uns einfach gut. Diese Öffnung nach Aussen ist eine sehr schöne Erfahrung für mich. Das Tor ist wieder offen. Am Nachmittag sitze ich nochmal in dem alten Cafe am Markt, lasse diese Zeit dort an mir vorüberziehen, was für eine Frau ich damals war.... Erinnere mich an viele, sehr viele Menschen, die damals mein Leben bereicherten. Amos wohnte nur ein paar Häuser weiter... Erinnere mich auch, dass ich genau vor 5 Jahren an Pfingsten dort eingezogen bin, mich selbständig gemacht habe..... Eine der Frauen hat ermöglicht, dass ich nochmal in meine alte Wohnung am Alten Markt rein kann.... eine Überraschung an mich. Eine Flut von Erinnerung rollt über mich weg - und es darf alles so sein, wie es war. In diesen Tagen nehme ich von vielem schon Abschied. Einige meiner VHS Kurse sind nun beendet, so manche Zusammen- arbeit findet ihren Abschluss in schönen Veranstaltungen mit bewegendem Feedback an mich. Ich bin sehr berührt, was da als Botschaft und Spiegel über meine Arbeit bei mir ankommt mit diesem Abschied. Ja........ und noch was sehr Schönes habe ich zu berichten. Ich kann es selbst kaum glauben: Eine Wohnung in Konstanz ist via e-mail über Marokko in meinen Schoß gefallen! Ich hatte 1 Tag zuvor gespürt, dass sich das Thema Wohnungssuche nun aktiviert, am nächsten Morgen war eine e-mail da mit der Mitteilung, dass zum gewünschten Zeitpunkt eine Wohnung frei wird, die genau passend ist. Wieder Altbau mit hohen Räumen, ganz in der Nähe der Yogaschule, ich werde hinlaufen können! Im Stadtteil "Paradies", wo ich vor 28 Jahren schon mal als Pastorenfrau gewohnt habe...... uiiiiiiii. Zudem ist diese Wohnung bisher nicht ausgeschrieben und hat alles, was auf meinem ellenlangen Wunschzettel für das neue Nest draufsteht.... und das sind 3 Seiten..... ich muss so lachen. Der Himmel ist einfach grandios. Danke!!!!!! Am Samstag werden Sarah und ich runterfahren und das Ganze besichtigen. Es könnte sein, dass diese Wohnung mein neues Zuhause wird..... wir fahren morgens und werden abends zurückfahren, denn am Sonntag gehts weiter mit unterrichten. 1.200 km an einem Tag - genau wie ich mir samstägliche Ausflüge ans Wasser vorstelle...... freue mich auf meinen Kraftplatz, den ich zuerst besuchen werde, wie immer.
Und hier verrate ich euch noch welches die grösste und machtvollste Kraft der Erde und des Himmels ist
Wenn ich mich den Kräften des Himmels und der Erde anvertraue, bin ich gesegnet und auf besten Wegen geführt. Die Liebe allein heilt und lässt uns leben. Sie ist meines Erachtens die höchste Macht, die wir als Menschen zur Verfügung bekommen haben. Wo Liebe ist, ist keine Angst, wo Liebe ist, ist Freiheit.
3. Mai 2009 * 00.27 Uhr
Ein paar Tage nach Ostern schlafe ich zum ersten Mal in diesem Jahr wieder draussen unter freiem Himmel - am See. Um 4 Uhr Morgens wache ich auf und beobachte 3 Stunden lang, wie der Tag erwacht über dem Wasser. Dann schlafe ich noch eine Stunde, bevor ich Frühstücken gehe. Die Menschen begegnen mir mit einer verblüffenden Offenheit und positiven Resonanz. Ich bin aufgeladen mit wundervollen Energien aus dieser Nacht. Inzwischen sind alle Pläne und Vorbereitungen für die Yoga-Schule im Sommer und Herbst fertig, Karla ist mit der neugeborenen Zarah wieder nach Marokko zurückgekehrt. Ich geniesse meine Arbeit hier im Siegerland, den Rest der Zeit verbringe ich völlig allein und zurückgezogen. Noch nie habe ich ein Frühjahr so intensiv mit allen Sinnen erlebt. Lange Zeiten des All-Einseins und der Zurückgezogenheit erlebe ich, als müsste ich diese Kostbarkeit noch bis in die Tiefen ausloten, solange es noch Zeit dazu ist. Ich spüre, dass dieser Zyklus bald ein Ende hat. Dass Anderes auf mich wartet. Meine Seele gibt mir immer genauer die Impulse, was gelebt werden will - und wofür es nicht die Zeit ist. Momentan beobachte ich fast belustigt, dass ich noch keinerlei Handlungsbedarf spüre, in Konstanz nach einer Wohnung zu suchen. Meine Hilchenbacher Wohnung habe ich gekündigt zum 30. Juni. Ich werde erst wieder an den Bodensee fahren, wenn ich einen klaren Impuls habe zu handeln, nach einer Wohnung zu sehen. Es ist Zeit in der Stille und im Nicht-Handeln zu bleiben, wenn wir völlig ruhig über einer Sache sind, sie sozusagen "vergessen". Wenn wir aber über etwas immer wieder nachdenken, es uns beschäftigt, ist es Zeit zu Handeln, etwas zu verändern, zu TUN. Das ist meine Beobachtung. Wenn meine Seele, meine Gedanken und Gefühle sich immer wieder mit etwas beschäftigen, ausein- andersetzen, dann will eine neue Ordnung geschaffen werden. Wenn Stille und "Zur-Ruhe-Kommen" eintreten, dann wird es gut sein, sich mit dem was IST zufrieden zu geben, nicht die bestehenden Ordnungen zu stören. Die Weisheit allein kann uns lehren, das eine vom anderen zu unterscheiden.
25. April 2009 * 1.00 Uhr
Welche Flut von Erinnerung..... Trauer und riesengrosse Freude durchfluten mein Herz. Wie gross muss ein Herz sein, um das alles zu fassen ? Vor einem Jahr haben wir Amos Körper zurückgegeben an die Mutter Erde. In der letzten Woche sitze ich lange auf einer Decke neben seinem Grab, weine und lache, rede und höre zu, schreibe und lese...... Ich nehme Abschied - ein langer Abschied. Nicht nur von Menschen und Dingen, sondern auch von der Frau, die ich einmal war. Es gibt sie nicht mehr. Nach einem Jahr versuche ich mich manchmal an sie zu erinnern. Sie ist nicht mehr da. Ich finde Fragmente - dazwischen leere, wunde Zwischenräume. Es geht wieder einmal darum mein eigenes Licht zu finden. Ich kann es im Aussen nicht finden - und suche es auch nicht mehr dort. "Das eigene Licht finden" -die klassische Bedeutung des "Eremiten" im Tarot. Ich lebe dieses Ab-Wenden von allem im Aussen sehr konsequent in den letzten Wochen und Monaten. Die Resonanz ist, dass alles sich verabschiedet, was nicht mehr wirklich zu mir gehört. Und doch spüre ich, dass diese Zeit wieder ein Ende haben muss. Dass ich beginnen will, die leeren Zwischenräume zu füllen. Jetzt erst nach einem Jahr merke ich, wieviele Dinge ich nicht mehr getan habe, wieviel von dem was zu mir gehörte, ungelebt blieb. Der leere Raum ist die Essenz des Anfangs neuen Lebens. Ohne mein Zutun wird mir ein neuer Platz geschenkt in Konstanz. Ich stehe mit Dankbarkeit und Staunen vor diesem Puzzle, das der Himmel für mich inszeniert hat, dass das alles so geschah.... nun bin ich einfach mal gespannt, welche Impulse und Überraschungen da noch kommen für die anderen "leeren Zwischenräume". Es ist wirklich ein Erleben wie eine Neugeburt. Die "Wehen" dieses Prozesses spüre ich manchmal sehr stark. Aber mit "Geburten" kenne ich mich ja aus..... ich muss lachen.
11. April 2009 * 19.50 Uhr Ostersamstag.... ganz dicht vor dem Auferstehungsmorgen......
Alles was in Eis und Starre und Kälte eingefroren ist.... Alles was Tot war.... Gefühle, Inspiration, Offenheit, Teilen, Atmen, Freiheit, Bewegung..... Alles was ungelebt und ungeliebt war bisher in unserem Leben...... abgelehnt und unauffindbar war.... das kann in dieser Energie der Auferstehung wieder lebendig werden. Es hat immer zu uns gehört und nun erheben wir uns in der Kraft des Lichts und der Liebe - und LEBEN.
Ich spüre diese Energie heute so tief und nah bei mir. Sie beglückt mich und führt mich ungeahnte Wege. Euch allen eine wunderschöne Osternacht und einen grandiosen Ostermorgen! Wir haben Holz gesammelt und werden ein Feuer machen heute Nacht, Trommeln und Singen..... mehr morgen.
9. April 2009 * 21.12 Uhr * Hilchenbach Wieder Zuhause.... seit heute Morgen um halb 5 Uhr nach 10 Stunden Fahrt.
Graz: Am Morgen im Nachthemd in der heissen Sonne auf dem Balkon sitzen und mit den Kindern austauschen. Dann gemeinsames Trainieren: Yoga, Yoga-Dance, Krafttraining, Radfahren auf dem Hometrainer. Gewichte und Yogamatten, Hanteln und Gurte... wir sind vollkommen verschwitzt danach und sehr glücklich. Tauschen vieles aus an Erfahrung und Wissen über gutes Training. Ich lerne....
...beim Beach-Ball spielen im Stadtpark direkt gegenüber der wunderschönen Wohnung der Beiden.....
Dann Ausflüge, Einkäufe, mit einer grossen Decke in den Park, lesen, lachen, Eis essen, Beach-Ball spielen bis wir wieder durchgeschwitzt sind. Gemeinsames Kochen, Bücher lesen, austauschen darüber und über vieles mehr.... dann wieder ein Abschied.
Auf der Rückfahrt besuchen wir Amos' Grab. Wir bringen eingepflanzte Blumen mit einem Herz dorthin. Mitten in der Nacht. David, Sarah und ich bleiben lange dort stehen. Der Vollmond scheint über uns. Um den Mond herum eine Aura aus allen Farben des Lichts. Ich spüre dich, sehe dich, höre dich..... es ist leicht - dich wahrzunehmen. Und schwer - dass du nicht mehr hier bist mit deinem Sein, das ich kenne, geboren und geliebt habe. Die Liebe bleibt ! Ich muss weiterziehen - meinen Weg auf dieser Erde....
40 km vor Siegen beginnt der Regen. Wie fast immer. Wir lachen. Im Autoradio das Lied: "take it e-easy..." Wir lachen noch mehr. Zuhause zuerst eine Wanderung zu meiner Quelle. Seit ich wieder Zuhause bin, weiss ich mehr über mich und mein zukünftiges Leben: Es wird sich vollständig verändern. Yemanja heisst "Hingabe". Ich werde dem folgen. Auch wenn es nicht meine Idee war - ich habe gelernt, meiner Seele zu folgen. Die Zeit in Hilchenbach war die Zeit in der Burg, der engen Täler, das Finden der Quelle, dies alles schützte mich in der schwersten Zeit meines Lebens. Nun folgt eine Zeit der "Insel". Meine Seele wählt eine Zeit des Insel-Daseins.... Avalonrise.... auf ganz andere Weise, als ich es mir vorgestellt hatte. Ich werde üben, die Nebel zu heben - bis ich es kann. Dazu werde ich in Konstanz viel Zeit haben. Zuvor werde ich noch "geschält" wie eine Zwiebel: alles Alte muss gehen, aus meinem Leben weichen, bevor ich weiterziehe. In Windgeschwindigkeit lösen sich Verbindungen auf, dass ich nur staune. Zusammenarbeit, Freundschaften, Unterstützendes, Begleitendes....Was bisher selbstverständlich da war - ist plötzlich einfach weg. Ich sehe dem Allem nur einfach zu. Lasse es geschehen ohne einzugreifen. Es ist gut so. Vieles muss gehen, damit ich ohne jede Rück-Ver-Bindung in meine Bestimmung gehen kann. Immer mehr spüre ich, dass es darauf ankommt, dem zuzustimmen, was der Himmel mir vor die Hände und Füsse legt. HINGABE. Das ist im Moment einfach nur das Zurückgeworfen-Sein auf mich selbst. Ohne jede Unterstützung und Ver-Bindung sicher meinen Weg zu gehen. Und damit eben auch vollkommen frei und un-beschwert. Mir selbst vertrauen. Vieles nicht mehr zu brauchen, leichter zu werden. Ein-facher. Ich spüre manchmal fast überraschend: Ich brauche "es" nicht. Ob es sich um Dinge, Menschen, Aktivitäten...oder sonst etwas handelt. Ich kann mit sehr viel leben - aber auch mit sehr wenig. Los-Lassen. .....gute Übung.
7. April 2009 * 00.30 Uhr "Wo die Dunkelheit am allerdunkelsten ist, liegt der Anfang von allem Licht und aller Liebe." Laotse
6. April 2009 * 21.19 Uhr * Graz/Österreich Ich verbringe mit David und Sarah wundervolle Tage bei meinem jüngsten Sohn Johannes und seiner Freundin Michaela in Graz. Täglich können wir beobachten, wie die strahlende, wärmende Sonne die ganze Stadt noch mehr in helles, leuchtendes Grün verwandelt. Überall Wachstum, Fülle und Schönheit. Heute den ganzen Tag bin ich erfüllt von Glück und tiefer Dankbarkeit für alles was ich erlebe, was mir geschenkt ist. Ich stöbere ein wenig in den Büchern von Johannes und Michaela und finde ein Buch von Romano Guardini. Hier einige Auszüge, die genau zu meiner Stimmung heute Abend passen: "Was immer auch geschieht, kommt nicht von ungefähr, sondern es wirkt euer Wohl, denn der Lauf der Dinge ist von einer liebenden Sorge gelenkt, die auf euch gerichtet ist. "Vorsehung" meint, dass in ALLEM, was geschieht, ein Sehen sei; und was da gesehen wird, sei ich. Sie meint, dass da ein Voraussehen sei auf das hin, was gut für mich ist." Dass da liebende Augen meinen Weg begleiten, auf mich achten.... Das ist für mich die unendliche Liebe, die uns ALLE begleitet und leitet, wenn auch manchmal so unsagbar anders, als wir es uns wünschen würden. Wenn wir bereit sind, uns dieser Liebe anzuvertrauen, spüren wir, dass ALLES, was geschieht, zu unserem Besten ist. Was wir dann daraus machen, ist unsere Chance und Aufgabe, für die wir manchmal ganz schön viel Mut brauchen. Ich wünsche euch von Herzen, dieses Spüren und Wahrnehmen von Liebe und Licht in Eurem Leben.
1. April 2009 * 13.47 Uhr Heute gelesen: "Wir bekommen nicht das, was wir uns wünschen, sondern genau das, was wir glauben." Kurt Tepperwein
30. März 2009 * 22.15 Uhr und nun......?
Nach 28 Jahren (vier 7-Jahres-Zyklen) werde ich mit meiner jüngsten Tochter Sarah nach Konstanz an den Bodensee zurückkehren. Im Juli 2009, auf den Monat genau 28 Jahre nach der Geburt von Amos in Konstanz, werde ich wieder dorthin zurückgeführt. Welch genaue Zeitplanung der Himmel hat ! Da ist Ehrfurcht und Dankbarkeit in mir. Heute Abend kommen wir beide zurück von einer 3-tägigen Reise dorthin. 40 km vor Siegen sehen wir vor uns die untergehende Sonne - so wunderschön zeigt sich das Siegerland noch einmal für uns. Das Rothaargebirge ist in orangefarbenes Licht getaucht.
Sehr überraschend wurde mir eine Mitarbeit in einer Konstanzer Yoga-Schule angeboten von einer alten Weggefährtin (gemeinsam erlebten wir unsere Yoga-Lehrer-Ausbildung). Die meiste Zeit des Jahres über lebt sie im Ausland mit ihrer Familie und die schöne Yoga-Schule in der Altstadt von Konstanz braucht eine Yoga-Lehrerin. In diesen Räumen werde ich nun meine gesamte Arbeit weiterführen ab 1. Juli 2009.
Yogaschule YAM, Konstanz, Salmannsweilergasse 6
25. März 2009 * 22.46 Uhr
Unsagbar viel geschieht – ich fliesse mit dem Strom des Lebens – manchmal voller Traurigkeit über Verlorenes – manchmal voller Glück über das was mir neu geschenkt wird – der Himmel mir in die Hände legt......
„..... werde ich da sein dich mit liebenden Augen ansehen. Mein Leben lang.
…...und da ist nichts – als Liebe für dich....... ein Gruß zu dir in den Himmel, und nach Norden..... ich ziehe in den Süden..... weiter Unserer – und nun Meiner Bestimmung folgend. All-Ein"
Ich weine über das Verlorene, das ich zurücklassen muss wenn ich weiterziehe..... es ist – und bleibt – in meinem Herzen verankert - für IMMER Ein Geschenk ! DU Ich kehre zurück an den Platz des Anfangs und beginne neu zu LEBEN
Die Plätze meines Lebens: 1. Stuttgart-Bad Cannstatt, 2. Korntal, 3. Riehen bei Basel/Schweiz, 4. Münsterlingen/Schweiz, 5. Konstanz, 6. Winnenden/BW, 7. Wimborne, Dorset/Südengland, 8. Korntal, 9. Aalen/BW, 10. Essingen-Forst/BW, 11. Leukershausen/Hohenlohe, 12. Oberlahr (Ashram) Westerwald, 13. Hachenburg/Rheinland-Pfalz, 14. Kreuztal-Eichen/NRW, 15. Hilchenbach/NRW
und nun......?
20. März 2009 * 22.44 Uhr Entdeckungen..... Vor wenigen Monaten waren Sarah und ich unterwegs in den Wäldern in der Umgebung unseres Hauses. Plötzlich merkten wir, dass wir in einem Seitental gelandet waren, das wir noch nie zuvor beachtet hatten. Ich sage zu Sarah: Kannst du spüren, hier ist eine völlig andere Energie als eben noch.... Wir gehen über eine Wiese. Dann stehen wir vor einem Denkmal.
Einige Schritte weiter finden wir ein Schild: "Zur Anna-Ursula-Quelle". Ich bin überrascht und sehr berührt. Ich habe eine Wohnung gemietet direkt in der Nähe dieser Quelle, die meinen Namen trägt.... Natürlich wandern wir sofort dorthin. Es ist nicht weit..... und ein wunderschöner Platz mitten im Wald erwartet uns.
Inzwischen war ich sehr oft dort. Es tut mir gut mit der Mutter Erde in Kontakt zu sein. Die Bilder der Mutter Erde spiegeln unser eigenes Inneres, das Leben.... Die geheimen Gesetze des Lebens gibt sie uns preis mit ihrer sich immer wandelnden Schönheit. So finde ich die wahre Quelle IN MIR, die unaufhörlich sprudelt und fliesst, mir alles zur Verfügung stellt, was ich brauche um mein "walk in beauty" zu leben. In Schönheit wandeln, die Schönheit der Wege.... annehmen, geschehen lassen..... sooo wundervoll.
14. März 2009 * 16.03 Uhr Vor langer Zeit sagte eine weise Frau zu mir: Deine Bestimmung ist, eine Kriegerin der Liebe zu sein. Die Menschen und die Erde zu lieben. Heute höre ich in einem Hörbuch von Paulo Coelho, dass ein Krieger des Lichts und der Liebe nur 3 Waffen braucht: Glaube, Liebe und Hoffnung. Ich glaube - an die Liebe - und gebe die Hoffnung niemals auf, dass sie sich ausbreiten wird auf unserer Erde. Ich wünsche mir, dass wir alle in diesem erwachenden Frühjahr wieder spüren, dass wir Liebe leben können zu allem, was uns umgibt und unser Leben reich macht. Und so die Mutter Erde und uns wieder heilen.
13. März 2009 * 22.27 Uhr
Die Schützin - die grosse Bärin am Nachthimmel In mir lebt die Künstlerin und der Freigeist. Mich treiben Leidenschaften, nicht Bedürfnisse. Veränderungen ziehe ich an. Ich gestalte selbst das Neue, das ich begrüsse – bis Langeweile mich zu neuen Ufern treibt. Ich geniesse meine Kreativität, lebe nach meinen Vorstellungen und entfalte mich. Niemals vergesse ich dabei auf die Bedürfnisse und Anliegen meiner Mitmenschen zu achten. Ich lebe was ich leben will. Niemand kann mich aufhalten. Auch die Menschen nicht, die mich versuchen zu verletzen. Ich streife sie ab, wie eine alte Haut – und ziehe weiter in meiner ur-eigenen Kraft der Schützin, die lustvoll ihr Leben gestaltet in traumwandlerischer Sicherheit. Ich erschaffe Fülle, Freiheit, Freude, Lachen – Glück Ich bin Lust und Leidenschaftliche Bewegung. Ich lebe – meinen Traum. Ich werde geführt von unsagbar liebenden und starken Kräften.
Ich habe erfahren, dass ich keinen Fehler machen kann, wenn ich meinem Herzen folge. Ich habe erfahren, dass genau das passiert, was zu meinem Besten ist. Ich habe erfahren, dass Alles mir dienen muss, was geschieht. Ich habe erfahren, dass ich nichts verlieren kann, das zu mir gehört. Ich habe erfahren, dass alles was ich liebe, aus tiefstem Herzen liebe, gehen darf - und es geht ....... mir nicht verloren. Es bleibt bei mir als Geschenk, in meinem Herzen verankert - und ich gehe weiter – Vollkommen FREI
12. März 2009 * 23.20 Uhr Meditation aus meinem Tagebuch...
"Halte einen Moment inne, ohne irgend etwas zu verändern, fühle deinen Körper, fühle deine Haltung, fühle deine Energie. Ist sie zusammengezogen oder ausgedehnt? Fühlst du dich klein oder grenzenlos? Begrenzt oder frei?"
"Wenn du die Enge und Kleinheit von so etwas wie Furcht, Selbstzweifel, Schmerz, Sorge oder Schuld fühlst, atme tief und d e h n e dich aus. Das wird deiner Energie erlauben sich zu öffnen, sich zu bewegen und neue Lösungen zu finden, die vorher für dich nicht verfügbar gewesen sein mögen. Dehne dich in deinen Schmerz aus. Dehne dich in deine Freude aus. Dehne dich aus in deine Furcht, deine Sorge, deine Freiheit. Mit bewusstem Atmen dehne dich in dein Selbst aus. Deine Energie wird wieder beginnen zu fließen und Lösungen werden auftauchen. " (Text: Schöpferkarten)
12. März 2009 * 1.04 Uhr Komme gerade von Draussen rein..... Die Mondin hat sich hinter dunstigen Wolken zurückgezogen. So schön, dass ich ihren grandiosen Aufgang am Nachthimmel miterleben durfte am späten Abend. Auch wenn sie jetzt nicht sichtbar ist, weiss ich, dass sie DA ist. Heute werde ich wieder tanzen... für die Mondin. Mein Körper lockt mich wieder dahin. Ich tanze mit meinen Füssen auf der Haut der Mutter Erde.......
11. März 2009 * 22.40 Uhr VOLLMONDNACHT.....
Das Thema dieser Nacht: Die Sammlung der Kraft und die Übertragung auf dein Leben. Das Kraut dieser Mond-Zeit ist meine persönliche Begleiterin: Artemisia - Beifuss. Wenn ich sie finde, bekomme ich immer Zutritt zu einer anderen Erfahrungswelt. Manchmal suche ich sie und kann sie nicht finden.... wenn ich es mir wünsche, dann ist sie plötzlich DA. Einfach so, genau vor mir.... Es geht um deinen Stand im Leben. Wo stehst du? Wo sind deine Wurzeln? Wo gehörst du hin? Ich.... immer wieder an einen anderen Platz. (Zu) wem gehörst du? Ich..... niemandem mehr. Ich gehöre MIR SELBST. Mond - Tanz - Magie... Lasst euch einladen zu spielen mit den Energien dieser Nacht.....
So vielfältig sind die Wunder der Schöpfung, dass diese Schönheit -Dankgebet der Irokosen von Gayle High Pine-
10. März 2009 * 14.22 Uhr
Thema BGE (Bedingungsloses Grundeinkommen): Heute Abend 22.45 Uhr, ARD, Menschen bei Maischberger * Thema: "Panik um den Job. Muss der Staat uns alle retten". Susanne Wiest ist eingeladen ! Ihre Rede zum Thema und auch die Rede von Gerald Häfner sind inzwischen auch bei "YouTube" zu hören.
Thema GEN-MAIS-VERBOT in Deutschland Am letzten Montag hat die Bundesregierung im EU-Ministerrat überraschend für eine wegweisende Entscheidung gesorgt: Die EU-Kommission kann Österreich und Ungarn nicht dazu zwingen, ihre Gen-Mais-Verbote aufzuheben. Ein großer Erfolg, zu dem auch unsere Aktionen beigetragen haben! Nun hat Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner in Deutschland keine Ausrede mehr: Sie muss den Gen-Mais MON810 auch bei uns verbieten! Geplant ist der Anbau auf rund 3.750 Hektar Ackerland. Ilse Aigner hat bereits zugesagt, ein Verbot des Gen-Mais zu prüfen. Jetzt muss sie ihren Worten sofort Taten folgen lassen! Sie muss ein Anbauverbot erlassen, bevor die Saat im Boden ist! Wer möchte kann sich hier beteiligen. Die Meisten von uns wissen sicher um die Entwicklungen von Genmanipuliertem Saatgut, das weltweit im Gange ist. Wir sollten jede Möglichkeit nutzen, hier unsere Stimme abzugeben.
10. März 2009 * 11.10 Uhr
In Beziehung sein.... Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, Hingabe, Teilen, Zeit haben für..., Zuwendung, Überraschungen, Berührung, Liebe schenken, Zuhören, Hinsehen (ich sehe dich), Bereitschaft sich einzulassen, Nähe, Intimität, Offenheit, Freude, Freiheit, Fülle, Glücklichsein, Vertrauen, Treue, Bereitschaft zu Geben, Vergebungsbereitschaft, Gemeinsamkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit, liebevolle Gedanken, Lust, Abenteuerlust, Spielen, Verrücktheit, Spontaneität, Veränderungsbereitschaft, Loslassen können, Schönheit der Wege, Würde und Achtung, Wertschätzung, Mitgefühl.
Bin ich bereit so mit MIR zu leben? Bin ich bereit so mit DIR zu leben? Schöner Spiegel........
6. März 2009 * 9.29 Uhr
Herzensliebe und einen wunderschönen Tag wünsche ich allen die hier lesen......
4. März 2009 * 00.15 Uhr
Eine geöffnete Tür.... in den letzten Tagen spüre ich, dass ich vor einer inneren Tür stehe, die ich nicht zu öffnen wage. So grosse Angst ist da, in die Räume einzutreten, die dahinter sind.... ich war schon einmal dort, in meiner Kindheit und habe keine guten Erfahrungen damit gemacht. Viele Tränen fliessen aus mir heraus. Ich entscheide mich es zu wagen.... als ich näher trete, sehe ich, dass da mein Name an der Tür steht und „Herzlich Willkommen“. Dahinter viel Licht und Räume, die zuerst im Dunkeln liegen, dann aber völlig ungefährlich, einfach nur lange nicht besucht sind. Viel schmerzliche Erinnerung...., aber dann: Müll raus, neuer Boden rein, weich, flauschig.... dann sehe ich einen Altar, zünde Kerzen an. Das kleine Mädchen spielt und setzt sich anschliessend staunend neben mich auf den weichen Teppichboden vor den Altar. Wir gehören hier hin. Es ist sooo schön. Ich bin in den letzten unbewohnten Raum meiner Seele, meines Lebens eingetreten. Es ist einfach nur schön das zu erleben. Mich durchfliesst soviel Liebe und Hingabe und Dankbarkeit für mich selbst und für alles was zu mir gehört. ICH BIN grenzenlose Liebe, Hingabe, Licht und Weiblichkeit...... Freude, Freiheit und Fülle begleiten mich. Ich sehe dich ! Sagt die erwachsene Frau zu dem kleinen Mädchen in mir.
2. März 2009 * 14.50 Uhr Zeit der Zugvögel..... In der letzten Woche begegnet mir rund um die Uhr die Gegenwart der Wildgänse auf ihrem Rückflug in die Heimat. Egal wo ich aus dem Auto steige, rufen sie laut und ich kann den wunderschönen keilförmigen Formationsflug am Himmel beobachten. Auch Nachts, wenn ich vom Unterricht komme: auf den Parkplätzen höre ich das Rollen der sich dort lagernden Wildgänse, bevor sie am Morgen weiterziehen. Wenn ich zurück ins Haus gehe spät in der Nacht: Ich kann sie hören.... seltsame Begleitung, eine ganze Woche lang. Nun scheinen sie weitergezogen zu sein: Zurück in ihre Heimat. Hier ein schönes Foto, das ich sehr oft sehen konnte in der letzten Woche....
Ihr Flug beeindruckt mich noch durch etwas anderes: Wer den Keil der Wildgänse am Himmel sieht, oder ihre Rufe hört, der fühlt, dass sie noch einen weiten Weg vor sich haben und einen ebenso langen hinter sich. Dennoch spüren sie die innere und äussere Ordnung ihrer Zusammengehörigkeit und das macht sie stark. Sie wissen, wohin sie gehören, das zeichnet sie aus - und lässt sie ankommen, da wo sie hingehören. Die Natur, Mutter Erde gibt mir immer wieder im äusseren Erleben so viel wunderschöne Bilder, die mir helfen, meinen Weg zu finden. Danke. Seid Ihr Alle, Ihr Lieben, die ihr mit mir in Verbindung seid - und so mutig eure Wege sucht und geht, gesegnet mit dem Segen der Mutter Erde und von Herzen von mir gegrüsst. Wir sind Alle "Unterwegs".
25. Februar 2009 * 00.38 Uhr Kraftplätze im Winter.... Nach der wunderschönen Reiki-Ausbildung am vergangenen Wochenende fahre ich noch für 2 Tage zu meinen Kraftplätzen.
Sekt am See... auf dem Autodach, bei Nacht ...... und mein Lieblingsplatz tagsüber.....
20. Februar 2009 * 22.40 Uhr Remember Ägypten...
Habe nochmal Bilder bekommen. Wieviel meiner Last ist dort in dieser Wüste, in diesem Wasser geblieben!? Bin genau zum richtigen Zeitpunkt dort gewesen, um der Mutter Erde vieles zu übergeben. Jetzt bin ich hier! Jetzt brauch ich keine Wüste mehr, jetzt lebt das Glück in mir.....Wow, so traumhaft, ich feiere wieder MEIN LEBEN.
18. Februar 2009 * 23.11 Uhr Traumhafte Belagerungszeit...... 3 wundervolle Männer, herrlich anzusehen, starke Seelen mit geöffneten Herzen, humorvoll und intelligent - meine 3 Söhne haben mich besucht für mehrere Tage. Es sind Semesterferien und ich komme in den Genuss, mal wieder Mama zu sein für meine Kinder. Geniesse, dass da wieder jemand Gitarre spielt und singt, mir einen nagelneuen PC bestellt und installiert, mit neuen Programmen aufgespielt bekomme ich alles fertig eingerichtet übergeben.... Geniesse die Gespräche, das Lachen, die Schneespaziergänge auf denen wir durch Tiefschnee toben, Schneebälle in überlastete Tannen werfen, 2-reihig hintereinander Eisbälle vorwärtskicken während wir um die Breitenbach-Talsperre wandern, da muss ich schnell sein mit meinen Füssen..... bin ich noch. Eine weitere Wanderung zur Ursula-Quelle durch Tiefschnee. Auf dem Rückweg eine Lawine "gebastelt" die wir nur zu dritt bewegen konnten. So viel wunderbare Augenblicke, Gespräche, Begegnungen, das gemeinsame Essen.... ich backe Lasagne in unsagbaren Mengen.... wie früher. Wir schauen uns gemeinsam Filme an, die Johannes mitgebracht hat, dann auch noch die neuesten Filme auf "youtube". Herrliche Satiren. Gemeinsam Yoga machen, eine intensive Augen-Meditation, Ayurveda Massagen.....................................
Ein berührendes Erlebnis war für mich der erste Abend an dem alle eingetroffen waren. Während des Abendessens werde ich unsagbar müde, kann mich kaum noch wach halten. Irgendwann während die Gespräche in hochinteressante Weiten sich bewegen lege ich mich auf mein rotes Sofa ganz in der Nähe des Esstischs. Schlafe sofort ein. Höre ab und zu von Ferne Klappern und Lachen und leises Reden. Als ich erwache ist der Tisch abgeräumt, alles ist im Kühlschrank verstaut, Jonathan hat gespült, während David und Johannes sich daran machen, den PC aufzubauen. Ich kann es kaum glauben und spüre was da geschah: Sowas ist mir noch nicht passiert. Es ist so ein Gefühl, jetzt bin ich mit allem was schwer ist nicht mehr allein, muss es nicht mehr alleine tragen - kann mein System runterfahren, abschalten. Und ohne, dass ich das bewusst gemerkt habe ist es einfach geschehen. Ich spüre, wie schön das ist, nicht allein zu sein, so sehr ich das auch geniesse und brauche. Eine gute Erfahrung. Hier lade ich euch ein wunderschöne Musik mit mir zu hören, die mich in diesen Tagen begleitet....
http://www.youtube.com/watch?v=rzpW7P83sb4 Enya "we are free now" http://www.youtube.com/watch?v=LgGIOZiVCVU Faun "Egil saga" http://www.youtube.com/watch?v=D9E6EPhSFbs "November Rain" ..... this is not the end.... was bleibt stiften die Liebenden.
10. Februar 2009 * 15.20 Uhr
http://www.youtube.com/watch?v=a6L1tPeBpqY Enya: Exile..... begleitet mich heute Mittag...... hier ist es auch weiss draussen. "My light shall be the moon. And my path - the ocean. My guide the morning star...." wunderschön. 10. Februar 2009 * 3.32 Uhr * Hilchenbach "Nichts ist verloren, dem du erlaubst, Wurzeln zu schlagen - in dir" Heimfahrt in der Vollmondnacht. Traumhaftes Licht und die Mondin begleitet meine Heimreise ins Siegerland. Das Fliessen der Visionen, an Lichtmess begonnen, der Nacht der Visionen, ist noch nicht zu Ende. Ich spüre, dass da noch weitere Visionen und Bilder für mich bereit liegen. Ich bitte die Mondin während der Fahrt, mir diese zu zeigen. Sofort sind sie da. In klaren Bildern. ".... keine halben Sachen mehr! Setze deine Ansprüche weiter oben an....! " Gefällt mir. Im All-Eins-Sein habe ich alle Freiheit das zu leben, was meiner Vision entspricht. Ich muss es mit niemandem abgleichen, absprechen, mich nicht rechtfertigen, erklären....... FREIHEIT. Erlebe wieder die Macht und Kraft meiner Lieblinsplätze am Bodensee. Diesesmal spürte ich die Gegenwart von allem, was ich seit Kindheitstagen dort unten erlebt habe gleichzeitig. Alles war da an Erinnerung. Und das fühlte sich so wundervoll gut an. Ich bin versöhnt mit allem was hier gelebt wurde und geschah. Stehe als freie Frau an diesem Platz meiner Kraft. Ich bleibe vollkommen frei, das ist Teil meiner Vision, denn die Hingabe habe ich gelebt und zutiefst geliebt und ausgekostet als Mutter und Frau. Nun lebe ich die Hingabe an mein eigenes Leben, mein SEIN. Die Aufmerksamkeit und Energie in mein eigenes Leben lenken. "Es wurde aber auch Zeit....." Das kleine Mädchen in mir kichert und hat schon wieder verrückte Ideen....... So schön.
Vertraust du dir selbst?Nach wessen Wahrheit möchtest du leben? Wessen Wahrnehmungen haben den meisten Wert für dich? Wessen Weisheit und Führung willst du vertrauen? Es ist deine eigene Wahrnehmung, die von endgültigem Wert für dich ist. Kannst du dir selbst erlauben zu wissen was du weißt, zu vertrauen was du fühlst und dein eigener bester Führer zu sein? Jedes Mal wenn du wählst, deinem Herzen zu folgen und dich auf deinen inneren Kompass zu verlassen, egal wie oft die Richtung sich zu ändern scheint, erschaffst du stetig und sicher ein Leben voller Wunder - und du bereitest den Himmel auf Erden!
7. Februar 2009 * 21.03 Uhr * Ravensburg Ich wandle mich. Bin nicht mehr die Frau, die ich vor 2008 - und auch nicht mehr die Frau, die ich im letzten Sommer war. Ich bin viel leichter geworden. Spüre, wie eine ganz neue, alte Leichtigkeit in mir geboren wird. Sie ist auch alt. Ich kenne sie aus Kindheitstagen. Hatte sie lange verloren. Ganz überraschend finde ich sie wieder. In mir ! Sie war immer da. Ich fühle das Mädchen, das ich einmal war wieder in mir. Lachen... so viel Lachen. Diese Kostbarkeit (wieder-) zu finden gelingt mir am Leichtesten, wenn ich am alten Platz meines Herzens bin: dem Bodensee. Aber auch in der liebevollen Gegenwart von Menschen, die ihre Liebe und Achtsamkeit um mich ausbreiten. Ich wohne in meinen Worten Ich wohne in meinem Lachen Ich bewohne mein Glück Ich wohne in der Geborgenheit, die ich mir gebe im Umbekannten, Fremden. Mache es mir dadurch vertraut. Nehme es herein, an mein sich weitendes Herz. Herzöffnung: Je höher mein Herz schwingt in der Grund-Energie der Liebe, desto weniger fühle ich mich getrennt von etwas oder jemandem. Alles ist immer ganz nah und EINS. 4. Februar 2009 * 14.50 Uhr
Jeder zärtliche Blick - jede Umarmung - jede liebevolle Begegnung zwischen zwei Menschen - ist ein Sieg über Angst, Enttäuschung und Misstrauen.
3. Februar 2009 * 0.10 Uhr Jemand schreibt mir heute Nacht: ich ehre den platz in dir, in dem
2. Februar 2009 * 23.17 Uhr Wunderschöner Reiki-Abend mit 6 wunderbaren Frauen, spielerische Inspiration und glückliche Gesichter beim Nach-Hause-Gehen. Ich freue mich sehr über diesen Abend. Hier nun die gewünschten Texte aus dieser Thematik: "Kannst du das aufgeben, was du bist für das, was du wirst? - Kannst du alles aufgeben, was du gewesen bist und alles WERDEN was du BIST/SEIN möchtest....?
Bist du bereit?Du bewegst dich ständig vorwärts, und wenn du dich für neue Ebenen des Gewahrseins und Bewusstseins öffnest, kannst du nie mehr zurückgehen. Du kannst nicht ent-lernen, was du gelernt hast. Ob du wählst aufzuwachen, dein Leben zu ändern und dich auszudehnen in alles, was du bist, oder einfach deiner Freude und Leidenschaft in diesem Moment zu folgen, das Universum geht augenblicklich an die Arbeit, deine Wahl zu unterstützen und zu erleichtern.
Es gibt unzählige Engel, die dich in jedem Augenblick umgeben, dir in Liebe, Unterstützung, Ehre und Mitgefühl beistehen. Sie könnten dein Team genannt werden oder deine Runners, denn sie bewegen Energie in deinem Auftrag. Es gibt auch Erzengel, Wesen in vielen Farben und Grössen, deren grösste Freude es ist, dich in deinem Aufwach-Prozess zu unterstützen. Atme tief, öffne dein Herz und erlaube dir, die energien um dich herum zu fühlen. Du wirst ohne Gleichen geliebt und unendlich geehrt für das Leben, das du lebst. Du ebnest den Weg, öffnest den Pfad von Bewusstsein und erschaffst das Potenzial zum Erwachen aller Engel und Menschen, die folgen. FOLGE DEINEM HERZEN. Du bist geliebt. Du bist geehrt. Du bist NIEMALS allein. Texte aus: www.youaregodalso.com/de/die-schoepferkarten
2. Februar 2009 * 4.03 Uhr DIE NACHT DER VISIONEN - Lichtmess..... hat für mich schon begonnen! Komme mitten in der Nacht zurück von einer 3-tägigen Reise an den Bodensee. Wunderschöne Erfahrungen..... ich erlebe mich neu als Frau, die voll Freude neue Bereiche ihres Königreichs erkundet.... Der erste Weg, wenn ich an den Bodensee fahre, führt mich an meinen Kraftplatz, der immer noch zutiefst mein Herz berührt. Und am Ende bevor ich abreise nochmal.... (Bild folgt). Heute Nacht fahre ich über die Siegtalbrücke zurück ins Siegerland. Zum ersten Mal spüre ich, dass die Pole sich ausgleichen. Ich spüre eine grosse Liebe zu diesem Platz meines Daseins, genauso gross wie die Liebe zu diesen Plätzen der Kraft und Liebe am Bodensee. In mir kommt etwas ins Gleichgewicht, den Aus-Gleich.... das ist so schön. Ich liebe diesen Platz an dem ich JETZT bin. Er hat mir wundervolle Erfahrungen geschenkt, genauso wie Erfahrungen meiner äussersten Grenzen. Und indem ich beides liebe und in mein Leben hereinnehme mit zutiefst liebendem Blick, erwacht das LEBEN in mir. Eine WELLE VON GLÜCK überströmt mich heute Nacht, ich will euch teilhaben lassen mit diesem Lied: http://de.youtube.com/watch?v=D1Ufv65L39s&feature=related "We are the world.." Bitte mitsingen, Text ist eingeblendet! Und FÜHLEN! So unsagbar viel ist mir begegnet auf dieser Reise.... auf der Fahrt zurück in mein Leben.... Ich danke dem Himmel und der Mutter Erde ! Ich fahre auf der A 7 zurück und unterwegs spüre ich, dass ich anhalten muss um jemand zu besuchen: Ich habe eine Rose auf das Grab meines Sohnes gelegt mitten in der Nacht. Ich spüre seine Gegenwart, sein DA-sein unsagbar stark. Rede lange mit ihm und gehe voll Glück und mit Tränen in den Augen zurück zu meinem Auto. Spüre sein Begleiten: Du bist niemals Allein. "I walk alone" und doch nicht...... DANKE !
Sehr genau werde ich in der "Nacht der Visionen", die nun heute Abend folgt, diese Erlebnisse in Visionen umwandeln für das was gelebt werden will. Ich lade euch ein: In dieser Nacht könnt ihr alles was in euch entsteht an Wünschen und Visionen, Wegen und Kreativität... als Vorlage eingeben für das was gelebt werden will in eurem nun kommenden Jahr. Die Energie dieser Nacht macht es möglich dies zu tun. Wer Lust hat: Heute Abend ist zu diesem Thema ein Reiki-Abend um 19 Uhr bei mir.....
26. Januar 2009 * 23.21 Uhr
Schmerz und Trauer in Liebe verwandeln. Die Herzliebe kann wieder fliessen..... Das Band der Liebe wird bleiben. ....denn der Weg durch die Wüste ist kein " Umweg "....
23. Januar 2009 * 1.21 Uhr
BEGINNEN
Weiblichkeit - wild und authentisch zu leben - die innere Stärke zu haben, nach aussen offen zu sein. 19. Januar 2009 * 13.45 Uhr Losgehen
15. Januar 2009 * 1.08 Uhr Was vorüber ist - ist nicht vorüber Es wächst weiter in deinen Zellen ein Baum aus Träumen und vergangenem Glück Rose Ausländer dieser Text erreicht mich heute Nacht - ein Bruder und Freund meines Herzens schickt ihn mir - und hilft mir damit wieder ins Leben..... JA, SO DARF DAS SEIN...
Danke, ihr Menschen meines Herzens, die ihr mir immer wieder einen Tropfen Glück in meine Ein-Sam-Keit schickt. Diese Tropfen weichen immer wieder auf, was in Gefahr ist zu fest und un-be-weg-lich zu werden. Ich beobachte eine ungeheure Ungeduld, die in mir entsteht, wenn Menschen mir oder meinem privaten Leben zu nahe kommen. Ich kann es kaum aushalten. Da ist kein Raum - weder im Aussen - noch im Innen, der Bereitwilligkeit, der zum Verweilen einladend sich zeigte.... Im Gegenteil: Unruhe macht sich breit bis ich wieder im Zustand des All-Eins-Seins bin. Um dann wieder aufatmend zu entspannen. Es verwirrt mich. Noch niemals habe ich so viel Un-Willen in mir gespürt Menschen gegenüber, die sich mit liebevollen Absichten in meine Nähe begeben haben. Da ist Desinteresse, Unlust, Antriebslosigkeit - mich aus meiner Ein-Sam-Keit zu begeben. Ich beobachte sehr genau wo meine Seele da hin will. Nur wenig Wehmut, dafür viel Erinnerung begleitet diesen Prozess. Ich weiss, wo ich mit nahen, geliebten Menschen im ersten Teil meines Lebens bereits war. Zu zweitklassigen Wiederholungen habe ich keine Lust mehr - und wohl auch keine Zeit übrig. Hinter die Ereignisse, Erfahrungen, das Erleben in 2008 kann ich nicht zurück. Weniger kann ich nicht mehr leben. Das was Raum finden will bei mir, muss sich daran messen lassen. Ich werde es erst gar nicht versuchen, für das Alles einen Ersatz, Ausgleich, etwas Gleich-Wertiges zu finden, das mein Herz noch einmal so berührt. Es gibt kein Zurück hinter das was wir einmal erfahren und gelebt haben. Wieder einmal stehe ich vor der Frage was noch gelebt werden will. Es geht nicht mehr um Wünsche und Bedürfnisse, vielleicht eher darum, mit dem was in meinem Bewusstsein und meiner Erinnerung ist ein gutes Leben zu gestalten. Die Konzentration auf das zu lenken, was an Aufgaben in die Tiefe und Weite noch vor mir liegt. Aber auch in die Leichtigkeit. Das Nomadinnenleben geht weiter......
Etwas völlig Anderes, Entgegengesetztes geschieht auf der Ebene meiner Beratungstätigkeit. In nie erlebter Liebe und Hingabe kann ich Menschen begegnen, die ein Stück Begleitung suchen oder brauchen. Das bedeutet für mich grosses Glück und Er-füllung meines Auftrags. 12. Januar 2009 * 1.02 Uhr Das Licht rufen.....
Wenn Du nichts von einem anderen brauchst, kannst Du nicht abgelehnt werden. - Chuck Spezzano
11. Januar 2009 * 2.40 Uhr Oh wow.....merke grade ein denkwürdiges Datum.... nicht nur für die hinters Licht geführte Menschheit, sondern auch für mich.... der 11. September ! 4 Monate danach...... Eine Nacht voll Intensität - Erinnerung - Kontakt in alte Verbindungen. Es ist gut so. Ich ent-scheide in dieser Naht - wieder in die Leichtigkeit zu gehen. Das Alte hinter mir zu lassen. Es ist Zeit - aufzubrechen, zu leben, wieder zu lieben, zu SEIN!
In diesem Sinne - eine gute Nacht - allen Löwen, Weiblichen Wesen und Kreaturen der aktiv erschaffenden Wirklichkeit.....
8. Januar 2009 * 14.50 Uhr Heute erlebe ich eine Überraschung: Ich gehe zum Briefkasten.... Hier muss ich mal zugeben, dass es eine grosse Nachlässigkeit in meinem Leben gibt: Ich gehe nicht zum Briefkasten. Vergesse es einfach. Tagelang, Wochenlang.... Monate..... Dieses Teil existiert einfach nicht über lange Zeiten in meiner Erinnerung. Nun - Heute war es mal wieder so weit: ich war zu Fuss unterwegs und nahm den Eingang, an dem die Briefkästen hängen. Sonst nehme ich immer den anderen... Hatte sogar einen BK-Schlüsssel dabei.... und dann kam mir der ganze Segen entgegen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wieviel Briefe in so einen Briefkasten passen....... Oh!!!!! Ich möchte hiermit um Nachsicht bitten bei allen, die mir geschrieben haben - so wundervolle Post - wunderbare Texte und Worte für mich ganz persönlich - und ich habe noch nicht darauf geantwortet. (Ich glaube seit Anfang Dezember war Post da drin....) Und ein ganz grosses herzliches Dankeschön ! Ich werde mich melden bei euch!
Weihnachten bei mir Zuhause..... Besuch bei meinen Eltern in Stuttgart....... 4. Januar 2009 * 3.34 Uhr Eine wundervolle Reise liegt hinter mir. Unsagbare Erlebnisse..... Und jetzt ein Jahreswechsel mit überraschenden Geschenken des Himmels an mich ganz persönlich als Frau.... so schön.
Hier das was mich zutiefst berührt hat in den letzten Tagen - ich möchte Euch herzlich damit grüssen heute Nacht:
Das Alte vergeht das neue Jahr kommt
nicht alles was im Alten war fließt so ohne weiteres mit weg manches verfängt sich in unseren Herzen und Seelen und doch darf es Abschied nehmen
Das Neue kommt mit seinen eigenen Chancen mit manchem Vertrauten mit Ungewohntem und Überraschungen
es kommt mit Trost und Hoffnung - um Altes heilen zu lassen es kommt mit Kraft und Leben - um trotz allem und mit allem neue Schritte zu wagen
Ich schicke dir einen Engel mit....
2. Dezember 08 * 17.43 Uhr Ich bin glücklich ! Mir geht es gut ! Ist das schön..... Ich schliesse Frieden mit allem was in diesem Jahr geschehen ist. Das fühlt sich so gut an. Ich danke - zuallererst - meiner Seele, die mich so unsagbar weit getragen hat in diesen chaotischen, leidvollen Zeiten und Räumen dieses Jahres. Ich danke dem Himmel, der mich begleitet, geleitet, geführt und getröstet hat, mit allen Engeln und geistigen Wesen an meiner Seite. Auf der menschlichen Ebene sind es meine Kinder, denen ich Dank sagen will. Mit all ihrer Liebe und Achtsamkeit, der tiefen Verbindung, die immer wieder sichtbar und spürbar wurde. Ihrem Dasein und dem Mut zum Mittrauern, Mitspüren und den Mut nicht verlieren. Ich bin tief berührt über dieses Geschenk meiner Kinder in diesem Leben. Ich bin angekommen - bei mir. In all meiner Kraft und Stärke, die ich selbst mir neu erschaffen habe aus meiner eigenen tiefen Seele, verbunden mit dem Göttlichen. Das wird mir niemand mehr nehmen können. Ich will es teilen und leben. Ja.... und nun beginne ich langsam zu packen..... Ich werde mein Arbeitsjahr am 10. Dezember beenden hier in Deutschland. Es geht wieder auf die Reise. An einen der stärksten Plätze dieses wunderschönen Planeten: die Wüste Sinai in Ägypten. Meinen 51. Geburtstag werde ich dort verbringen. Draussen schlafen im Sand, den Sternenhimmel über mir, mein Schlafsack wird mich wieder begleiten - und ein Kamel...... lach. Die Tage in der Sonne, den Camps, Schnorcheln am Roten Meer, Wüste und Nobelhotels, beides..... Ich werde es mir gut gehen lassen..... Bis dahin bin ich noch hier..... Wer noch ein Gespräch, Reiki, Massage braucht, meldet euch gerne noch. Ich bin da.
28. November 08 * 9.08 Uhr Frühstück um halb 6 mit Sarah in unserer wunderschönen Küche. Wir geniessen das Zusammensein so sehr. Kerzen, der Duft von getoastetem Brot, herrliche Mantramusik (danke für die schöne CD Heike!), Lachen, wärmende Freude zwischen uns... Dankbarkeit für diese gemeinsame Zeit. Trinke heute viel Ingwerwasser.... lockt das Lachen und die Leichtigkeit. Hier ein Auszug aus dem Maya-Kalender für diese Tage:
20. November 08 * 14.36 Uhr Gestern Abend telefoniere ich mit einem "Nomaden", der seit vielen Jahren in vielen Ländern lebt und arbeitet, seine urprüngliche Heimat und Kultur schon lange hinter sich gelassen hat. Ich frage ihn, ob das nicht schwer ist, immer wieder weiter zu ziehen.... Ich bekomme eine überraschende Antwort: "Ich bin Zuhause, da wo die Liebe lebt." Bereitschaft dahin zu gehen, dem Herzen zu folgen, wo die Liebe wohnt und lebt. Die hohe Bereitschaft sich ganz einzulassen, da wo ich jetzt gerade bin, mit den Menschen, die hier und jetzt mein Leben mit mir teilen. Die Liebe spüren und an-nehmen, in dem was DA ist. Und mutig weiterziehen, wenn die Freude und die Liebe gehen. Eine hohe Kunst so zu leben. Ich bin beeindruckt und spüre auch Anteile davon in meiner eigenen Lebensgeschichte. Welch mutige Menschen unter uns weilen..... so oft unentdeckt.
19.November 08 * 12.35 Uhr Zeit des Rückzugs. Zeit des All-Eins-Seins...... Körper und Seele sind in Aufruhr, wollen gesehen, wahrgenommen, gefühlt werden....... Ich.... brauche.... MEINE Aufmerksamkeit. Ich steige tief hinab in die unteren Höhlen meiner Seele..... begegne dort, so vielen Teilen von mir, die noch ans Licht wollen, geliebt werden wollen. Meine Liebe und Achtung brauchen...... Sitze lange an den Tag- und Nachtfeuern und sehe mit Geduld und Ungeduld auf mein Leben. Sehe in die Dunkelheit und das Licht. Die Leere und die Fülle. Die alten Ordnungen zerfallen, ein kleiner Hauch trägt die Reste fort, wie Staub im Wind. Eine neue Ordnung..... würde das Alte nur wenig verändert wieder stabilisieren. Ich will die Un-Ordnung wagen....... Ich.....! Ein Lachen steigt in mir auf.... Chaos als kreativsten Zustand einfach fliessen lassen....... Das fühlt sich .... gut .... an, aber auch beängstigend..... Ich brauche Mut. Und ich erkenne: Alle Wege, Lös-ungen, Wahrheiten kennt nur meine Seele allein. Die Antwort liegt niemals im Aussen, kann dort nicht gefunden werden. Selbst-Vertrauen stärkt sich aus sich selbst heraus. Das Vertrauen in meine Seele, die allein den Weg aus Schmerz und Trauer, aus Erkennen und Erschrecken kennt. Bis demnächst mit einem Lächeln..... nicht immer....... aber immer auf-find-bar.
2. November 08 * 17.43 Uhr
Das Herbstglück rufen.... Lange Spaziergänge in der Novembersonne, Austausch mit Mutter Erde, ihre Stimme hören, ihren Duft riechen, die unsagbar leuchtenden Farben ihrer Herbstgewänder bewundern. Oh bist du schön ! Ich gehe der alten Frage nach: was löst Glück in mir aus ? Es sind einige wunderbare Menschen an meiner Seite, gemeinsames Tun, Erleben und Geniessen - im Gegensatz zu der Lust des All-Ein-Seins, das ich wie eine köstliche Zeremonie zelebriere... anders kann ich es nicht nennen. Es gehört zu meinem absoluten Glück. Aber immer mehr wächst auch die Freude am Ausgleich: "Nähe mit Menschen ist schön". Und das geniesse ich dann auch von Herzen und mit allem Spüren und Wahrnehmen des "Anderen". Glück ist immer auch Unterwegs-Sein, sind Bilder, Bücher, Musik, Düfte.... Lavendel, Basilikum, mein neues Parfüm... Bewegung macht mich glücklich, von Yoga über Tanzen bis zu den langen Läufen hier im Siegerland, Schwimmen.... Nach dem schnellen Lauf über die Hügel heute nachmittag bin ich gut aufgewärmt. Der Gedanke jetzt nochmal schnell in der Bigge schwimmen zu gehen kommt auf... Ich lasse es, denn bis ich dort wäre, bin ich kalt und die Sonne ist längst hinter den Hügeln verschwunden. Schade.... Vielleicht gibts nochmal so einen schönen Herbsttag.... dann wag ichs. Wünsche allen die immer wieder hier lesen, teilnehmen - und besonders denen, die mir schreiben - einen guten Anfang der Woche. Die Lust auf euer Glück zu achten. Denn das Glück will gelockt, gerufen werden. Es braucht einen Platz..... 1. November 08 * 4.17 Uhr ...wie schnell meine Lebenszeit vergeht..... November....Samhain - Halloween-Nacht!
Eine vielseitige, vielschichtige Nacht..... wir waren auf dem Konzert von "Jethro Tull" in Siegen. Auf dem Hinweg könnte ich nur heulen..... so viel Erinnerung..... Amos brachte diese Musik einst in unser Haus.... in unser Leben. Wir haben sie geliebt. Wir hörten, wie Amos die Bouree geübt hat auf seiner Gitarre, bis zur Vollendung, das Kernstück von Ian Anderson.... Das Konzert ist einfach klasse. Ian Anderson ist so voller Leben, seine Bewegungen sind völlig identisch mit seiner Musik. sein Körper liebt jede Schleife und kann sie nachvollziehen.... Seine Hände malen Musik in die Luft und auf die Tasten seiner Queerfölte..... ein Phänomen an Lebendigkeit. Immer wieder steht er lange auf einem Fuss, wippend, die Sohle des anderen Fusses auf dem Knie des Standbeins..... Ich weiss aus dem Yoga, wie schwer das ist, wie lange meine Schüler brauchen, das zu lernen....... Er ist ein alter Mann.... und hat einen süssen Bauch, und fast keine Stimme mehr..... aber er spielt die Queerflöte so virtuos, die kleine Akkustikgitarre so voller Hingabe und Gefühl, dass ich geneigt bin alte Männer mit Bauch wieder sehr sinnlich zu finden...... Muss so lachen.. "written by Jay. S. Bach... called Bouree", wie Ian Anderson es nannte ........ ich habe sie rausgesucht vor einem halben Jahr für Amos Beerdigungsritual.... auf dem Friedhof...... Da spielte Ian Anderson dieses verrückte Stück. Alle haben gespürt: Das ist Amos. So war er..... ihr könnt es nochmal hören: http://www.youtube.com/watch?v=DC95ftYjFgQ Auf dem Konzert heute Abend eingespielt in aller Ausführlichkeit als letztes Stück vor der Pause. Wir sitzen da und halten uns an den Händen. Erinnerung an Amos...... Da vibriert für uns die Atmosphäre........ Du bist da ! Am Schluss stehen wir alle da (standing ovations) und sind fasziniert von diesen Stücken so voller Poesie und Leichtigkeit und Virtuosität- und doch jeder Augenblich mit Hingabe und Perfektion gespielt. Nach der Zugabe wird ein Band eingeschaltet: Satchmo: What a wonderfull world....... Oh mein Gott....... ich hätte mir so gewünscht, dass diese Welt für Amos noch eine Weile eine wundervolle schöne Welt gewesen wäre...... es sollte nicht sein..... Kind, du fehlst mir so............. Hier noch einige beeindruckende Versionen - für dich Amos - in dieser Nacht..... http://www.youtube.com/watch?v=NfeKV1IXVT8&feature=related http://www.youtube.com/watch?v=gCy8-o-mBdU&NR=1 http://www.youtube.com/watch?v=hIIf6drhCfg&NR=1 http://www.youtube.com/watch?v=NfeKV1IXVT8&feature=related
Und dann geschieht etwas seltsames..... ich bin wieder allein in meiner Wohnung..... es riecht die ganze Zeit nach Feuer und Verbranntem........ immer wieder kontrolliere ich alle Räume, suche nach der Quelle dieses Geruches........ dann er-innere ich mich..... vor langer Zeit in einem anderen Leben habe ich erkannt, dass im Verbrennen auch einmal ein Kind mir genommen wurde - und mein Leben...... Dieses muss ausgeglichen werden.... Es geschieht in dieser Nacht von Halloween - Samhain. Magische Nacht...... ich muss es nur geschehen lassen. Lange dachte ich, dass ein anderer den Ausgleich schaffen muss. Nun weiss ich, was geschah und was gegeben werden musste um Gerechtigkeit zu schaffen....... Es findet alles seine Ordnung. Und ich darf es verstehen, hinter die Dinge sehen.......... Die Puzzleteilchen setzen sich zusammen. Ich begreife, was in meinem Leben geschah im Jahr 2008. All die Menschen, die in diesem Jahr mein Leben begleiteten, eine kurze oder längere Zeit - alles hat seine tiefe Bedeutung. Das Bild rundet sich. ich S E H E was es zu sehen gibt. Und verstehe.... Es ist unfassbar und doch vollkommen klar und sinn-voll. Ich akzeptiere und begreife. Es hat alles seine tiefe Ordnung. Ich lasse geschehen! Und das ist gut so. Wie gut das ist, erfahre ich meist erst eine Weile hinterher...... aber immer rechtzeitig! Ich lerne und lerne, fast meine ich, dass ich im Schleudergang des Lebens mich befinde in manchen Zeiten..... und doch so unsagbar liebevoll behütet und immer mit liebevoller Achtsamkeit begleitet..... ein Dank an den Himmel. Ich brauche keine Menschen mehr, die mich beschützen.... das sind sie mir ein Leben lang schuldig geblieben..... ich brauche keine Menschen mehr, die mich tragen........ da haben 2 Generationen versagt in meinem Leben..... Ich brauche keine Menschen mehr, die mir einen Grund geben hier zu bleiben in diesem Erdenleben..... wenn es nach den Menschen ginge...... wäre ich schon lange weg.... Und genau deshalb...... bin ich noch hier..... weil alles an Kraft in MIR ist. Die Lebenslust und die Fülle. Und ich - IMMER NOCH - bereit bin, es mit den Menschen, die ich liebe - zu teilen. IMMER NOCH bereit bin, mich in Liebe mit Menschen zu verbinden und mich voller Hingabe einzulassen auf Nähe und Liebe...... eigentlich ein Wunder, ein gelebtes Wunder. Dafür stehe ich. Jeden Tag.
24. Oktober 08 * 22.09 Uhr * Zuhause Nach einer Woche Dortmund bin ich einen Tag Zuhause. Schön. Bei mir Zuhause sein..... Arbeite sehr viel und achte darauf, dass es mir gut geht. Morgen früh um 5 Uhr fahre ich nach Ulm um ein Wochenendseminar zu unterrichten. Tut mir gut, das Unterwegs sein. Ich bin sowieso überall Zuhause, wo ICH BIN. Das ist kein Problem mehr, eher eine Lust das zu leben. Ohne es bewusst zu wollen, sprenge ich mein Verhalten von Innen nach Aussen auf. Tue und sage Dinge, die für mich nicht denkbar waren bisher. Erlebe mich in Anteilen, die bisher ungelebt waren. Da wird es sehr viel kantiger, geradliniger, schärfer im Ton und im Ausdruck. Ich bin begeistert von mir...... und muss Lachen. Es wurde auch Zeit.......
18. Oktober 08 * 00.15 Uhr * Dortmund Die Augen meiner Kinder..... haben vor einem halben Jahr noch anders ausgesehen...... es ist für mich ein Schmerz dies zu sehen... es weckt noch ganz andere Gefühle in mir. Aber auch meinen Kampfgeist, für das Leben. Die Kanalisierung meiner Wut, die ich endlich spüren kann. Ich fauche wie eine Tigerin..... Heute vor einem halben Jahr ist Amos gegangen..... Gestern begann meine einwöchige systemische Ausbildung in Dortmund, die ich bereits vor langer Zeit gebucht hatte. Ich sollte als erste meine Themen aufstellen.....: "Die Menschen, die aus meinem Leben gegangen sind" - meine Gegenwart. Da begegnet mir manches, was noch raus will aus mir, gelebt, gespürt werden will. Ausdruck braucht. Und den bekommt es auch. Es fühlt sich "sau-gut" an. Überraschend auch, wie leicht ich manches ohne grosse Gefühle verabschieden kann. Es ist schon lange weg.... das zu spüren tut mir gut. Mein Sohn Amos wird immer bei mir sein - jetzt in einer Leichtigkeit, die das Leben ihm nie geschenkt hat. Ich spüre seine Ermutigung MEIN Leben zu leben, meine Träume zu leben. Sehr direkt kommt das als Botschaft bei mir an. Ich habe es vesprochen - ich werde es tun. Für MICH. Ich freu mich drauf. Hebe mit dieser Freisetzung nochmal die unterdrückten Gefühle und finde noch mehr meine GANZHEIT. Und die fühlt sich überraschend weiblich an....... der Abend, der folgt ist sehr sinnlich......
13. Oktober 08 * 00.35 Uhr Anruf letzte Woche: meine Ausbildung, die ich gebucht habe fürs Wochenende verschiebt sich. Erster Gedanke: Ich habe ein f r e i e s Wochenende! Zweiter Gedanke: Wie ist das Wetter am Bodensee? .......super warm - bis 23 Grad und ohne einen Tropfen Regen..... oh! Dritter Gedanke: Frau, du spinnst..... Letzter Gedanke: Warum eigentlich nicht..... Ich frage Sarah und David, ob sie spontan mitkommen.... 3 Tage an den Bodensee..... Am Freitag Morgen sehr früh ist alles gepackt, mein Schlafsack, Isomatte und viele Reiseutensilien sind noch im Auto..... Unterwegs bereits nach der ersten kurzen Strecke Hindernisse..... die Reise muss evtl. abgebrochen werden..... Enttäuschung in mir, Aufruhr... ich hatte mich so gefreut..... Dann merke ich innerhalb von Minuten, dass das die falsche Energie ist, auf die ich mich einlasse. Ich gehe bewusst raus, sage das auch den Kindern. Wir stellen ganz bewusst mit der Kraft unserer Gedanken und Absichtserklärungen eine goldene Lichtsäule her, in die wir uns begeben. Übergebe alles in die Hände Gottes und bedanke mich für das Gelingen der Reise und die Fülle und Freude, die mit dem Gelingen dieser Reise für uns bereit steht. Noch eine Weile Unsicherheit, Warten, dann lösen sich alle Hindernisse in Luft auf, wir fahren weiter und kommen behütet an. Noch mehrmals begegnen und kleine Hürden, jetzt wissen wir: wir dürfen uns das Gute und Schöne nehmen und müssen nicht auf eine Mangel-Energie einsteigen. Was dann folgt sind einfach nur grandiose, wunderschöne Augenblicke, Erlebnisse, Überraschungen..... Die erste Nacht verbringen wir unter freiem Himmel am See. Der Morgen ist so wunderschön, dass niemand von uns Lust hat aufzustehen um Frühstücken zu fahren. Ich besorge uns ein herrliches Frühstück, das wir in den Schlafsäcken am See um uns ausbreiten und geniessen. Bis halb 12 Uhr am Mittag geniessen wir diese wunderschönen Eindrücke....... und lachen und lachen und sind einfach heiter und geniessen uns und alles was uns geschenkt ist.
In der Nähe ist ein Mittelaltermarkt, den wir besuchen, zuerst am Abend, dann nochmal am Tag. Die Eindrücke sind überwältigend. Wundervolle, heitere, gelassene und ausgelassene Menschen in herrlichen Kleidern, Musik, Schauspiel und Tanz, leckeres Essen.... wir probieren alle Köstlichkeiten, die der Markt und das Mittelalter hergeben. Hunderte von Lichtern, Fackeln und eine traumhaft gestaltete Atmosphäre rund um die Burg und das Schloss von Meersburg. Die zweite Nacht verbringen wir in einem Haus direkt am See. Ich sitze bis nachts um 2 Uhr draussen am Wasser und rede mit der Mutter Erde..... Einfach ein riesiges Geschenk was in diesen Tagen passiert - für uns und zwischen uns. David sagt zu mir: Mama, jetzt verstehe ich dich noch viel besser..... Was du leben willst und wer du bist. Und ich bin auch ein bisschen stolz auf dich.... Wir nehmen uns Zeit für viele wichtige Gespräche, Austausch auch über spirituelle Wege und Aufgaben, die uns gegeben sind. Wir sind auf dem Wasser, am Wasser...... im Wasser - zumindest bis zu den Knien..... und bauen wie träumende Kinder Türme aus den Steinen am Ufer. Vergessen uns und geniessen einfach nur unser Zusammen SEIN. Lassen uns wie eine Einheit durch diese Tage treiben, immer der Lust zu Leben und der Nasenspitze nach. Uns begegnet so viel Schönes und unsere Augen saugen all die traumhaft schönen Bilder auf, die sich vor uns ausbreiten. Ganz bewusst nehmen wir all das Schöne wahr und in uns auf . Immer mehr erlaube ich mir dem wieder zu folgen, was ich als Kind wollte, was mich da begeistert hat. Ich tue es einfach...... Und spüre, da will noch so viel mehr raus und gelebt werden..... Es fühlt sich köstlich an - das Leben!
9. Oktober 08 * 10.28 Uhr "Unsere Vergangenheit ist weder Zufall noch Irrtum. Wir folgen stets unserer Bestimmung, begleitet von den für uns wichtigen Menschen. Wir können unsere Geschichte annehmen – mit ihren Schmerzen, ihren Mängeln, ihren Fehlern, selbst mit ihrem Unglück. Sie ist ausschliesslich unsere Geschichte; sie ist ausschliesslich für uns vorgesehen. Heute befinden wir uns genau dort, wo wir sein müssen. Unsere gegenwärtigen Umstände sind genau so, wie sie sein müssen. * Heute lasse ich die Menschen meiner Vergangenheit los. Ich vertraue darauf, dass der Ort, an dem ich war, und der Ort, an dem ich jetzt bin, richtig für mich sind. Ich mache durch, was ich durchmachen muss, um Wertvolles zu lernen, etwas, das mich auf die Freude und Liebe, die auf mich wartet, vorbereitet. " Das schrieb ich am 12.9.2008 in mein Tagebuch - und es gilt noch Heute.
Meine Idendität ändert sich ...... schneller ... als ich ....manchmal fühlen...... kann........ aber.....immer! hole ich mich ein...... und stelle mich mit unsagbarer Liebe und Solidarität neben mich.... auf den schwierigsten Abschnitten meines Lebens.... kann ich.... auf MICH vertrauen, dass ich DA bin und MIR zur Seite stehe.... als MUTTER ERDE, als Königin, als Kriegerin, als Frei-Frau......... ein Traum der nur in vielen Leben gelebt - und vorbereitet werden kann.......... Ich bin angekommen ! Die Verluste haben mir die Türen und schweren Tore geöffnet. Ich danke dem Himmel, der Mutter Erde dafür....! Ver-Bundenheit mit den Kräften des Himmels und der Erde, wer davon keine Ahnung hat kann dies nicht begreifen.... was ich schreibe..... Die QUELLE..... ist offen...... 6. Oktober 08 * 1.08 Uhr ANGEKOMMEN! Wieder Zuhause..... eine lange Zeit ist vergangen seit meinem letzten Eintrag. So viel Unglaubliches ist geschehen. Immer wieder Veränderungen, die mich herausfordern, mir in einer Weise selbst zu begegnen, die zutiefst heilsam ist. Ich werde fast katapultiert in Bereiche meines Seins, denen ich lange ausgewichen bin. Sehr heiter schreibe ich dies..... in dieser Nacht. Wenn die Abenteuer hinter einem liegen, fühlt frau nur noch lustvolle Stärke und absolute Freiheit in einer Weise sich selbst zu sein, die ungeahnt war bisher. Das ermöglicht mir nur dieses Nicht-Ausweichen dem, was auf meinem Weg liegt. Mich mutig stellen, die Wege gehen, dem Abenteuer mutig folgen...... dem was da lockt und ruft und doch so gefahrvoll und unbekannt erscheint. Und doch sind es nur die Räume meiner Seele, die ich bisher nicht kannte, oder lange nicht besucht hatte....... so schön. Es ist wie "wieder-nach-Hause-kommen"...... Die Inneren Wege gehe ich, indem ich auch den Wegen im Aussen meine Achtsamkeit schenke: Unterwegs sein mit meinem Auto.... diese absolute Lust zu Reisen, ganz für mich All-Eins-Sein zelebrieren. Spüren, jeden Morgen neu, wohin es mich zieht, den feinen Impulsen folgen, nicht den Kopfgedanken, was es hier wohl zu erleben gäbe...... So lange nichts tun, entscheiden........... aushalten, dass da kein Impuls ist. Wenn ich diesen Zustand einfach annehme, ansehe, akzeptiere, nicht aus-weiche auf "Aktivitäten", dann werden leise und überraschend die inspirierenden Wege und Ideen geboren, die mich führen..... dahin, wo ich erwartet werde, für mich Überraschungen bereit liegen. Ein tolles Erlebnis. Trotz eisiger Kälte und sternenklarer Nächte schlafe ich wieder draussen am See. Meine Isomatte, Schlafsack sind inzwischen feste Reisebegleiter. Dieses Mal bin ich nicht nur von der geistigen Welt behütet, wie gewohnt, sondern auch von der weltlichen Ordnungsmacht: Am frühen Morgen schauen zwei Polizisten auf Streife, ob alles "in Ordnung" ist und wünschen mir noch ein gutes Weiterschlafen. Musste lachen....... Hier ein Ausschnitt aus dem morgendlichen Schauspiel der Nebel über dem Wasser, die Insel mir gegenüber steigt wie eine Erscheinung aus den Nebeln hervor...... einfach traumhaft. Ich sitze lange da und schaue diesen herrlichen Bildern zu.......
höre gerade "All I need" von Within Temptation.... wunderschön...... meine Seele fliegt.....
20. September 08 * 3.04 Uhr In welch tiefer Weise ich fähig bin zu LIEBEN... ....mich hinzugeben, Glück zu empfinden, erfahre ich erst im Schmerz des Verlustes. Das wiederum macht mich glücklich..... Ganz neue Dimensionen von eigenem wildem Leben entfalten sich vor mir...... wenn ich nichts mehr zu "verlieren" habe. Immer wieder spüre ich: das Schlimmste liegt schon längst hinter mir. Das enthebt mich aller Angst. "Das Feuer der Freude, der Lust, des Mutes, der Un-Verschämtheit lodert in dir.... Es ist Zeit für Frauen, sich zu nehmen, was ihnen gehört, und ich weiss es. Ich tauche aus der Tiefe der Traumzeit auf, und all meine Kräfte werden wach." Luisa Francia
11. September 08 * 2.03 Uhr * Hilchenbach Die Nacht der Auf-Lösung..... Ich sitze mitten in der Nacht in meinem Garten und weine und lache......... mein Gott bin ich froh, dass Nichts und Niemand mir mehr das Lachen nehmen kann...... in allem Schmerz !
* In der reinen Essenz der Kraft der Hingabe, Liebe und Treue kommt die Verwirklichung von Träumen und Idealen zum Ausdruck. Sie führt zu unmittelbarem Genuss. * Die Freude des Erlebens manifestiert sich, ohne Zukunft und Vergangenheit in ihr Spiel einzubeziehen. * Ich erlebe den Augenblick der Freude in seiner Reinheit. Die Schönheit des Geniessens, im Erleben, was für eine Frau ich sein kann, wirkt als unmittelbare Qualität auf meine Seele, auf mein Leben.
10. September 08 * 11.46 Uhr * Hilchenbach Fortsetzung..... Das Bewusstwerden: Aus dem gelebten Leben heraus entdecke ich noch Herzenswünsche... da war lange Zeit nichts mehr. Es war alles gelebt, ich hatte auch keine Lust auf Wiederholungen. Es ging in die Tiefe, Reife, statt in die neuen Wünsche. Der Weg in die Tiefe, die Leidenschaft des Lebens wird bleiben, die Herzenswünsche habe ich aufgeschrieben. Das gibt Klarheit - was ICH will - und was ich nicht will. Dazu stehen und tief hineinfühlen. Wie oft verleugnen wir unsere Wünsche....? Und dann..... lasse ich diese Wünsche wieder los. Ich kann auch ohne die Erfüllung dieser Wünsche glücklich sein. Das Festhalten an einer Hoffnung auf etwas, was ich nicht beeinflussen kann, macht unruhig und unglücklich. Loslassen - in mentaler, emotionaler, spiritueller und physischer Hinsicht. Manchmal bedeutet das, Wünsche völlig aufzugeben. Ich vertraue damit darauf, dass der Himmel mir meine Herzenswünsche zu Seiner Zeit und auf Seine Weise erfüllt. Denn ich glaube daran, dass mir das Beste zusteht. Schööön! 9. September 08 * 23.38 Uhr * Hilchenbach
Magische Nacht.... vor meinem Fenster im Schreibtischtürmle, wenn ich die Augen hebe: die Mondin. Für eine kleine Weile sichtbar, dann wieder hinter den Wolken..... sie ist da ! Daran gibt es keinen Zweifel, auch wenn ich sie zeitweise nicht sehe, keinen "Augen"-Kontakt habe zu ihr. Ich zweifle nicht daran, dass sie da ist. Zum ersten Mal sehe ich heute, dass gegenüber meinem Küchenfenster im Nachbargarten ein Holunderbaum steht.... jetzt mit dunklen reifen Beeren dran. Wunderschön. Die Göttin Holla, Holle, Frau Holle lebt im Holler und liebt Gesang.... Ich mache heute Abend ein Ritual.... so vieles ist geschehen, kaum kann ich es fassen mit meinen Sinnen..... Vieles findet den Weg zu mir - manches nicht..... Dass dieses neue Auto nun seit ein paar Stunden vor meiner Tür steht ist ein kleines Wunder. So viele Unmöglichkeiten haben sich plötzlich aufgelöst, Hilfe kam von unerwarteten Seiten, einfach überwältigend. Da ich momentan keinen Führerschein habe (in den Wirren den Unfalls verlorengegangen) kann ich kein Auto mieten, nur im Internet nach Autos suchen. Ich rufe in einer Werkstatt an, frage nach einem Auto..... Antwort: "wie kommen sie hierher, soll ich bei ihnen vorbei kommen mit dem Auto zur Besichtigung....?" Ich traue meinen Ohren nicht. Und tatsächlich: ich bekomme mein neues Auto vor meiner Haustüre auf dem Silbertablett serviert und bekomme es nach der Kaufzusage mit TÜV neu und Angemeldet vor die Haustür gestellt. Wir gaben in Auftrag für das Autokennzeichen: SI - US (für Ursula und Sarah, die bald fahren darf), die Zahl wollten wir offen lassen als Überraschung. Als das Auto übergeben wurde teilte der Autohausbesitzer ganz stolz mit er hätte "880" für uns rausgesucht. Er wüsste, dass die 8 eine spirituelle Zahl ist, die 0 für die Einheit- und das würde zu uns passen, das wäre ihm wichtig gewesen.... Ich war so verblüfft.... und sehr zufrieden damit. - Finanzierung aus der Hüfte........auch ohne Banken, die selbständigen Frauen ohne nachweisbare regelmässige Einkünfte (sprich: Bareinkünfte) absolut keinen Zwischenkredit geben......... lach, zum Glück gibts Engel.........die sowas auffangen. Führerschein immer noch keinen...... die Ludwigsburger Führerscheinstelle, die meine Daten bestätigen soll, lässt sich viel Zeit...... die Polizei stellt mich in den Senkel: sie haben doch eine Fahrerlaubnis, also dürfen sie auch fahren...... auch ohne Führerschein..... Na also. Trotzdem kann ich ohne Führerschein kein Leihauto mieten, um mir ein anderes Auto zu kaufen...... dafür brauche ich wiederum meinen Sohn David, der ja einen Führerschein hat....... Wie schnell fällt Frau aus allen Rastern der deutschen Gesellschaft ohne die not-wendigen Zettel.......! Heute Nacht ein Ritual...... für mich, ich denke an meine Grossmutter, die mit 50 Jahren einen Sohn verlor, an meine Mutter, die mit 50 Jahren eine Tochter verlor, an mich, mit 50 Jahren verlor ich meinen Sohn im 27. Lebensjahr, an meine Schwester, ihr Todestag war heute vor 27 Jahren..... an mein neues Auto (Ich), das heute gekauft, das Erste ist, das auf meinen Namen angemeldet ist, mit dem verbunden ein neuer Lebensentwurf nun in die Wirlichkeit gestellt wird. Gelebt werden will..... und schon gehen andere Bereiche meines Lebens in die Krise, viele Dinge verabschieden sich, gehen kaputt, es sieht fast so aus, als wollte alles Alte, das dem Neuen nicht mehr standhält in einer grossen Aufräumaktion gehen. Das was trägt, was zu mir gehört - bleibt bei mir....... die Menschen die ich liebe, die fest zu mir stehen, es sind wenige, aber sie sind da. Es geht darum zu SEHEN. Zuerst die Augen öffnen: SEHEN was IST ! Was ist die Wirklichkeit. Das kann ganz schön hart sein.... die energieraubenden Muster die mich noch begleiten, die Ungleichgewichte in Lebensabläufen, die Menschen um mich, mich selbst, was ich loslassen muss in einen eigenen Weg und Heilungsprozess hinein. Dann SEHEN was ich will und mir wünsche. Sortieren! Sind es Dinge, die ich nur meine sie sollten so sein, wie ich es mir wünsche, ich noch nicht bereit bin meine Einstellung zu verändern, mir noch nichts anderes vorstellen kann, Unbeweglichkeit.... oder sind es Herzenswünsche. Diese schreibe ich auf. Klarheit ! Morgen gehts weiter...... Gute Nacht!
7. September 08 * 23.55 Uhr * Hilchenbach Ich habe von meiner Reise an den Bodensee noch andere Dinge mitgebracht ..... einen Korb voller neuer Bücher..... wie meist, wenn ich unterwegs bin, ziehen mich die Buchhandlungen besonders an. Und immer finde ich etwas für mich, was mich inspiriert und mein Glück nährt. Zwei, die ich besonders mag: "Orient", ein Kochbuch von Zabert Sandmann, klassische, herrliche Rezepte aus dem gesamten Orient. Eine schöne Erinnerung an meine Reisen dorthin, hab schon einiges ausprobiert und war überrascht, wie leicht das gelang und wie lecker das schmeckte..... "Der Tanz der Grossen Mutter", von Clarissa Pinkola Estés (Autorin von "Die Wolfsfrau"). Über Leidenschaft, Intuition, Kreativität und Einfühlungsvermögen - jene unschätzbaren, verborgenen Kräfte die jede Frau in sich trägt.... und die nun in reiferen Jahren zur vollen Entfaltung kommen. Hier eine Kostprobe: "Doch im Mythos wird es wohl am deutlichsten, dass die Grosse Mutter als Symbol des allumfassenderen Archetyps der weisen Frau vor allem eine zentrale Aufgabe hat, die beängstigend, wagemutig, anspruchsvoll und beglückend ist: das Leben bis zum Äussersten auszuleben........ganz und gar lebendig zu sein, jeden Tag. Nicht nach Massgabe der Möglichkeiten von jemand anderem, sondern nach Massgabe ihres eigenen schicksalhaften freien Willens........ Wenn eine Seele sich entschieden dafür einsetzt, so lebendig wie möglich zu leben, dann werden viele andere in ihrere Nähe "Feuer fangen". Wenn einer wirklich lebt, dann tun's die andren auch." 7. September 08 * 10.12 Uhr * Hilchenbach Rückblick - eine Woche später.....
Ich begreife worum es geht: Ich stehe mitten in der Nacht am See und gebe mit einem kleinen Ritual ein Versprechen: Ich bin wieder bereit ANZUKOMMEN. Dann fahre ich los mit dem neugewonnenen wilden Glück in mir nach der Welle der Trauer, die nur ein wenig abgeebbt ist, um in meiner Seele den ihr gebührenden Raum einzunehmen, den sie in diesem Leben nie wieder verlassen wird..... Diese Rückfahrt war von einer Intensität, Ekstase, Flow und lautem Glück begleitet, kaum je habe ich mich so erlebt. Was ich aussende, wird beantwortet. Meine Gedanken und Überzeugungen bilden ein unsichtbares Energiefeld, und ich kann nur auf der Frequenz Antwort bekommen, auf der ich sende....... So, das Nächste was geschieht ist, dass der Himmel mir mein Auto zu einem sehr günstigen Preis abkauft...... Dann folgt eine Woche in der ich versuche mit Hochdruck wieder zu einem Auto zu kommen. Parallel dazu läuft ein ganz anderer Prozess ab: Es geht um meine Freiheit. Wieviel Freiheit gebe ich auf, wenn ich beschliesse "anzukommen". Das Nomadinnenleben das ich nun 7 Jahre eingeübt, gelebt habe, verändere. Es geht um meinen Lebensentwurf für den stärksten Teil meines Lebens: den der jetzt kommt - mit all der Erfahrung, allem Wissen und Mut aus dem was ich erlebt habe. Ich brauche Zeit um zu begreifen, dass ich für die Weiterführung meines Nomadinnenlebens (ich kann überall schnell weg, leicht weiterziehen, jederzeit gehen.....) ein anderes Auto brauche als zu dem Versprechen mir selbst gegenüber des wieder ANKOMMENS. Da brodelt es in meiner Seele..... Hui, im Rückblick muss ich lachen..... Immer wenn ich mit David auf Autosuche war auf den Geländen mit Reihen von Autos zum Verkauf, kam er nach einiger Zeit zu mir her mit einem Grinsen im Gesicht: wo biste denn wieder, wonach guckst du denn.... Da musste ich immer nochmal zurückgucken auf den Nomadinnen-Entwurf, der für mich so sicher war. I walk alone...... da bin ich sehr sicher......bei mir. Heute Morgen wird mir bewusst, dass in diesem Entwurf des "immer wieder Gehens" die Freiheit des Bleibens fehlte. So werde ich nun mutig die Zeltpflöcke meines Lebensentwurfs weiter stecken: Mir Beides erlauben zu leben: Die Freiheit zu GEHEN - und - die Freiheit zu BLEIBEN. Beidem in meinem Inneren einen Platz geben. Somit habe ich wieder die Freiheit der Wahl und werde mein Versprechen einlösen, das ich mir gegeben habe. Am Freitagabend, nachdem alle Bemühungen schnell ein Auto zu kaufen sich zerschlagen haben, nehme ich den Druck raus und akzeptiere es einfach: Ich habe jetzt kein Auto. Und merke, dass das durchaus auch eine schöne Geschichte sein kann: soviel zu Fuss bin ich seit langem nicht gelaufen, öffentliche Verkehrsmittel, Freunde bitten mich mitzunehmen....... und einfach nicht "weg" müssen...... nirgendwo hin müssen, weil es nicht geht. Ein sehr entlastetes Leben. Eine überraschende Er-fahr-ung.... auch ohne Fahr-Zeug. Bin sehr ruhig und gelassen. Unruhe entsteht nur da, wo ich meine irgendetwas müsste jetzt anders sein als es ist.... Bin gespannt wie es weitergeht.....
31. August 08 * 7.52 Uhr * Hilchenbach unfassbar.... Als wir als Eltern ein Haus für uns und unsere Kinder kauften, dachte ich: wir schaffen, das, wir sind ja Zwei! Als ich diese Ehe verlies um zu über-leben...... dachte ich - und schrieb es in mein Tagebuch: aber meine Kinder bleiben mir.... das ist mein einziger Trost.... und musste mein erstgeborenes Kind in die Obhut des Himmels zurückgeben..... Dann dachte ich: was mir immer bleibt ist mein Auto....... Trotz aller wunderschöner Wohnungen, die ich finden durfte und die der Himmel mir schenkte, war mein Auto immer die letzte Zufluchtsstätte für mich. Wenn ich damit unterwegs war, war ich glücklich..... Deshalb bin ich nach dieser Woche der Zerrissenheit und Welle der Trauer, die mich überrollte aufgebrochen an den Bodensee.... den Platz der schon immer ein Platz des Glücks und der Heilung für mich war: Dort habe ich alle Ferien als Kind verbracht, meine Eltern hatten eine Wohnung, Wohnwagen und Segelboot dort unten..... Dort habe ich geheiratet, mein erstes Kind geboren: Amos. Bin mit dem neugeborenen Kind mit der Fähre über den See gefahren..... Dort habe ich gelebt und geliebt und bin dorthin gefahren mit den Freunden und Freundinnen meines Herzens......... Ich bin am Freitag wieder losgefahren. Habe wundervolle Tage dort verbracht: In der Nacht angekommen...... Unter freiem Himmel am See geschlafen.... aufgewacht unter einer grossen, alten Eiche, neben mir eine weisse Feder.... Habe das Glück wieder gefunden nach der fast übermächtigen Welle der Trauer, die mir den Mut nahm zu leben..... Habe geschrieben, gemalt, mit den Kräften des Sees geredet....... mich heilen lassen von der wundervollen Weite dieses Wassers...... Yoga, Essen, Schlafen am See. Ich sitze lange nur da und schaue aufs Wasser.... In der Nacht zum Sonntag fahre ich heim.... an den Kraftplätzen, die ich liebe - und wo ich wieder schlafen will - sind zu viele Leute, die viel zu laut reden. Ganz spontan entscheide ich mich mitten in der Nacht heim zu fahren nach Hilchenbach. Ich spüre: es ist alles gespürt, alles aufgeschrieben, alles wahr-genommen, alles gesagt, erlebt, neu geordnet, was wichtig ist....... Ich fahre nach Hause, singe im Auto, lache, bin so glücklich. Weiss, dass ich mich wieder - gefunden habe....... 40 Km vor Siegen läuft ein Wildschwein in meine Fahrspur auf der Autobahn - bei 150 Stundenkilometer....... den Rest darf sich jeder selbst ausmalen...... Zum Glück war ich hellwach....... und wie immer in schwierigen Situationen schneller als die Lichtgeschwindigkeit in meinen Reaktionen (mein Schwager sagte mal zu mir: so schnell wie du reagierst, kann ich gar nicht denken......): Ich bringe das schleudernde Auto zum Stehen, (alle Airbags sind raus und geplatzt......) schalte die Warnblinkanlage ein - und steige aus auf der Autobahn - - - - schiebe mein Auto, das nicht mehr fahrbereit ist von der Fahrbahn auf den Standstreifen. Wohlwissend, dass in der nahen Kurve hinter mir, jederzeit ein Auto kommen könnte...... Ich muss es tun, ich kann das Fahrzeug nicht auf der Fahrbahn stehen lassen....... Ich schaffe es, das Auto den Berg hoch an den Rand zu schieben....... hole das Warnkreuz........ schon halten andere Fahrer...... ich habe kein Handy dabei..... sie telefonieren für mich ..... rufen die Polizei....................... Mit dem Abschleppdienst fahre ich bis nach Herborn..... dann: kein Auto da beim Fahrdienst für solche Fälle...... kein Leihwagen mehr zu bekommen, kein Taxi...... ich warte und unterhalte mich mit dem Mann vom Abschleppdienst, der mir sein Leben erzählt solange...... dann..... fahre ich für 85 Euro doch mit dem Taxi nach Hilchenbach. Habe viel zu viel Gepäck dabei um mit der Bahn am Morgen weiter zu fahren. "I walk alone"....... höre ich seit ich zuhause bin........ Wieviel "Zwiebelschalen" werden noch von meiner Seele gelöst....... Was bleibt noch von mir übrig... ich frage den Himmel, die Geistige Welt: Was habt ihr euch denn dabei gedacht....... (muss lachen) ...jetzt könnt ihr euch mal was ausdenken, wie ihr mir da wieder raushelft........ ich wünsch mir....... (das werden wir sehen....grins) Das Siegerland bringt mir nur Unglück.... denke ich....... 3 Unfälle in 2 Jahren, zuvor hatte ich fast 30 Jahre unfallfreie Zeit..... Und dann erwacht sie: Die Bärin...... ich werde hier nicht weichen....... meine Schultern werden stärker, aber aufgeben werde ich nicht ! Ich bleibe - nochmal - muss ich das sagen - Euch zur Ehre - und Mir zur Freude........... Ich lache als ich nach Hause komme........... und suche mir ein neues Auto raus..........Mensch Frau....... du bist echt klasse... sag ich zu mir.... als ich in den Spiegel schaue............
Vieles wird mir klar auf dieser Reise, ganz andere Weichen werden gestellt für mein Leben..... ich er - kenne..... und werde handeln...... das veränderte "Ich" ist die Folge...... (Ich: Auto) Es ist trotz allem Schrecken eher ermutigend für mich, denn ich bin zutiefst ein "Schützin" und die lieben eben den Wandel mehr als die Beständigkeit...... grins.......... bis demnächst..... ..... I walk alone..... das ist immer noch das Sicherste.... ohne alle Hilfe, Begleitung, Schutz, Trost (Haus, Ehe, Kinder, Autos...)..... auf das ich mich nicht verlassen kann.... wie mich das Leben lehrt. Die Arme geschwollen und mit vielen Wunden übersät, jede Menge Haut ab..... ich hab drübergepinkelt....... das hilft.... verlasse ich mich mal wieder einfach auf mich selbst, sorge gut für mich........ dann b i n ich in guten Händen....
27. August 08 * 15.20 Uhr Meine Trauer will noch bei mir sein, sie kommt immer in Wellen, diesesmal eine gigantische Welle. Habe Unterricht abgesagt und halte einfach durch...... Spüre, dass ich bereiter werde mich trösten zu lassen. Da sind Menschen, bei denen ich traurig sein darf, da kocht mir jemand einen Cappuccino, geht mit mir raus in die Sonne, jemand der mir liebevoll über die Hand streicht, jemand, der mir eine Decke holt, mich auf einen Sessel packt und zudeckt, mich in den Arm nimmt und ich darf einfach so sein wie ich jetzt gerade bin...... 27. August 08 * 2.43 Uhr Für die vier Söhne, die ich geboren habe - die vier Brüder: Remember: http://www.youtube.com/watch?v=9XVVZPefbR4&feature=related "Brothers in arms" Mark Knopfler Mark Knopfler war eine Leitfigur für Amos. Ob er wusste, wie nahe er diesen wunderbaren Künstlern gekommen war..... ich habe gehört..... gespürt... wahrgenommen, was Amos auf seiner Gitarre spielen konnte..... wir, seine Familie wussten das... auch wenn wenig nach Aussen an die Öffentlichkeit finden konnte... Hier noch eine weitere Version: http://www.youtube.com/watch?v=k5JkHBC5lDs&feature=related "Brothers in arms" Dire Straits .... ich weine im Auto auf dem Weg zu meinem Unterricht...... finde meine Stärke, du bist bei mir.....deine verdichtete Stärke begleitet mich..... ich fahre nach Hause.... und weine wieder.... du fehlst mir so...... suche und weine mich durch die Nacht....... habe solche Sehnsucht nach dir...... "I walk alone" begleitet mich... in meinen Unterricht, Zuhause, ganze Nächte durch.... und niemand kann es aufheben..... Schon längst - wäre es Zeit - dass du mal wieder hier vorbei kommst....... wir reden, ringen.... um die Wahrheit..... das Leben.... ich hätte so gerne... noch mit dir um das Leben gerungen....... Mein Herz und meine Liebe sind bei dir - wo du auch bist....... ganz nah bei mir - und doch so end-gültig weit..... entfernt.... für dieses Leben. http://www.youtube.com/watch?v=xc8YwtxIAi4 Udo Lindenberg "Stark für Zwei"
26. August 08 * 12.51 Uhr Begeisterung und sehr entspannend: Eine Radtour entlang dem Neckarufer in der Nachmittag-Abendsonne auf einem gigantischen Rad. Ein völlig anderes Feeling als ich bisher mit "Radfahren" verband. Überraschend anders...... Der Fire-Cruiser mit dem ich gefahren bin ist das Rad vorne links im Bild. Wer mag kanns ausprobieren: Die Räder können stunden- oder tageweise gemietet werden.
23. August 08 * 19.43 Uhr * Heilbronn Ich tanze wieder ! Eine ganze Nacht lang...... alte und neue Musikstücke choreografiert. Einfach herrlich... weiblich... Viele Einzelkombis zusammengestellt und wundervolle neue Bewegungsabläufe entdeckt und gleich aufgeschrieben. Musik ausgezählt für die Choreografien. Ich merke, dass mein Tanz immer mehr beeinflusst wird von den Haltungen und Bewegungsformen des Yoga. Aber auch von den tiefen, bewegenden Erlebnissen und Erfahrungen, die mein letztes Lebensjahr prägten. Ich hoffe, meine Mit-Hausbewohner konnten trotzdem schlafen..... 7. August 08 * 15.52 Uhr Selbstfindung........ Ich finde mich - Ich finde dich....
Ich trete vor die Tür meines Hauses wage mich nach draussen Ich breite meine Arme aus spüre das Fliessen und Strömen meines Herzens Meine Augen leuchten Ich sehe dich an sehe in den Spiegel deiner Augen Du machst dich auf den Weg zu mir Du bist willkommen Meine Arme Mein Herz Mein Haus sind weit offen für dich Du machst dich auf den Weg zu mir Ich sehe deine Schritte auf unbekanntem Land... vorsichtig, tastend, suchend, achtsam... Stärke ! Im Herzen nur ein Ziel.....
30. Juli 08 * 02.20 Uhr Leid und Schmerz....... wieviel davon bin ich bereit zu leben? Heute Nacht wird mir bewusst, dass ich meine Kinder damit verletze. Wenn Eltern leiden, leiden Kinder mit und ihr Herz wird verletzt dadurch. Als Mutter habe ich die Verantwortung: dass es mir gutgeht, dass ich gut für mich sorge, ich Leichtigkeit und Heiterkeit und Lebenslust in mein Leben lasse, die mir ja immer zur Verfügung stehen. Ich kann immer wählen was ich leben will, weil der Himmel, die geistige Welt mir ALLES zur Verfügung stellt. Das schreibe ich ganz bewusst nach dem Tod meines ältesten Sohnes, den ich unendlich vermisse. "I walk alone......" Der engste Gefährte meines Lebens ist gegangen..... Und dennoch...... wähle ich den Weg der Fülle, der Leichtigkeit, der Freude und Lebenslust. Ich habe ein Versprechen gegeben, es Amos in das Holz seines Sarges geschrieben: Mein Leben in Fülle und Freude und Lebenslust zu leben, hier zu bleiben - zur Ehre all derer, die vor mir gegangen sind in die andere Welt, es sind nicht wenige: 3 Grossmütter, 3 Geschwister, ein Sohn. Ich bleibe - Euch zur Ehre - und Mir zur Freude........
27. Juli 08 * 22.44 Uhr Höre wieder eine Nacht lang " I walk alone...." http://www.youtube.com/watch?v=VwbtbfAnI80...... seht euch dieses Video an........... Weiblichkeit, Angst, Angriff, die Liebe siegt, weil die Göttin immer noch....... gegenwärtig ist.... wunderschön.... es tut mir so gut. Getrennt sein - Zusammen......... wir werden Wege finden, über-winden.......... folge deinem Herzen, auch und gerade, wenn es zu schwer erscheint den Weg zuende zu gehen, der vor dir liegt........... Im Grunde bist du immer alleine mit...... der Göttin, der Mutter, die dich begleitet, dich behütet, dich führt.......... I walk alone.... es ist so, und doch sind wir nie getrennt vom Ganzen, unser ganz eigenes Unglück vermehrt das Unglück der Welt, aller Frauen. Unser, mein G L Ü C K vermehrt das Glück der Welt, des Ganzen....... also lasst uns entscheiden den Weg des Glücks zu wählen und zu gehen..... es ist - und bleibt - unsere Ent-scheidung..... Frauen steht auf.....!!!!!!!
26. Juli 08 * 04.14 Uhr
Paradigmenwechsel..... "I walk alone......." höre ich heute Nacht. Mir wird bewusst, dass es eine absolute Illusion ist wenn wir meinen, alleine sein zu können auf diesem wunderschönen Planeten Erde. Wir sind immer wie ein Kosmos mit allem verbunden. Immer nimmt alles aufeinander Bezug, bewegt das Eine das Andere, steht in Wechselwirkung, nimmt Einfluss auf das Ganze..... "Da also alle Dinge verursacht und verursachend sind, bedingt und bedingend, mittelbar und unmittelbar, und da alle durch ein unfassbares Band verbunden sind, welches das Entferneteste und Verschiedenste umschlingt, halte ich es weder für möglich, die Teile zu kennen, ohne dass man das Ganze kenne, noch für möglich, dass man das Ganze kenne, ohne im Einzelnen die Teile zu kennen." Blaise Pascal, Mathematiker und Philosoph im 17. Jahrhundert Nun bleibt, sich die Konsequenzen daraus auf der "Zunge zergehen zu lassen", d.h. möglichst sinnlich erfahrbar zu machen..... Wir können uns gegenseitig erspüren, wenn wir unsere Aufmerksamkeit aufeinander lenken - und uns dadurch zur Verfügung stehen. Manchmal ist es aber auch wichtig klare Grenzen zu setzen: Ich stehe nicht zur Verfügung, besonders wenn es um die Übernahme von fremden Gefühlen oder Emotionen geht, die gar nicht meine eigenen sind. Zu diesem Thema folgt noch einiges..... Ich spiele damit, werde leicht und trete ein in eine ungekannte Be-geisterung, Heiterkeit die meine Tage durchzieht, verbunden mit allem und doch spielend im freien Raum.... den ich damit öffne für mich und andere. 23. Juli 08 * 14.09 Uhr * Urlaubsgeschichten.....
Unsere alten Traum- und Kraftplätze am Bodenseeufer....
23. Juli 08 * 3.04 Uhr Ich kann überall auf der Welt Zuhause sein, wenn ich "bei mir" Zuhause bin. Das ist der Ort der absoluten Geborgenheit, meine Heimat. Bin eben zu mir nach Hause gekommen nach langen Tagen des Unterwegs-Seins, Zusammen-Seins. Nun wieder das All-Eins-Sein. So schön. Ich komme an und lache.... "my home is my castle...." sagen die verrückten Engländer, wo ich ein halbes Jahr gelebt habe. Ich habe für mein Zuhause im Siegerland eine "Burg" ausgesucht, die wunderschön ist und in die ich von allen abenteuerlichen Streifzügen in die Fremde gerne zurückkehre - zu mir. Ins Ver-traute. In die Gefühle, die da sein dürfen, so wie sie sind. Ich nehme mich so vollkommen wahr, wie es niemand anders kann. Es ist meine Aufgabe für mich gut zu sorgen. Mir das zu schenken, was ich im Aussen nie finden werde. Das Für-mich-Sorgen brauche ich nicht mehr an andere zu deligieren. Sie dürfen mir aber dabei helfen.... schön ist das. Es gilt einen guten Ausgleich, Gleich-Gewicht zu schaffen zwischen den Welten.....
Unterwegs mit Händen und Füssen, allen Sinnen, einen Weg wagen.... nach Hause
16. Juli 08 * 15.42 Uhr Glück ist...... ...... wenn jemand zwei Fahrräder kauft. Ich frage: willst du einen Fahrradhandel aufmachen? Antwort: Nein, ich möchte mit dir am Fluss entlang fahren, wenn du mich besuchst...... WOW !!!!!
14. Juli 08 * 02.27 Uhr Ein langer Tag liegt hinter mir: Sonntag, der 13. Juli 2008. Es ist Amos`27. Geburtstag. Ganz früh am Morgen dieses Tages sehr intensive Träume von Amos, sehr real stellt er sich auf meine linke Seite hinter mich. Seine Präsenz ist stark und klar und souverän, ohne jede Einschränkung seiner Kraft und Stärke. Viele Träume von ihm reihen sich aneinander, alle sehr real und mit wunderbaren Sinnbildern ausgetattet. Wir haben beschlossen diesen Tag gemeinsam zu verbringen: David, Sarah, seine Freundin Nathalie und ich. Wir treffen uns alle hier im "Mutterhaus"...., ich trage das 28 Jahre alte Kleid, das ich mir in Konstanz 1980 in einem indischen Laden gekauft habe... Ein langes Kleid, das ich während der Schwangerschaft mit Amos getragen habe. Über die Jahre habe ich es oft an Festen und zu besonderen Anlässen getragen, immer haben wir gelacht: ..... da waren wir schon beide drin in diesem weiten Kleid.... Nathalie bringt Dinge mit zum Essen, die du geliebt hast, zusammen kochen wir: Nathalie macht eine wunderbare Salatkreation: David brachte Salat mit aus Giessen, hier sind noch Hausgartengurken aus Heilbronn, Tomaten von uns hier.... alles vereint sich in diesem Salat.... Gefüllte Tortellini mit Lachs-Käsesosse dazu. Ein Nachtisch aus frischen Beeren und Quark-Sahne mit einer Kruste aus braunem Zucker. Wir trinken ein Glas Wein zum Essen..... auf uns hier und alles was wir lieben in der anderen Welt... Zeit der Ruhe, jemand schläft eine Weile, wir anderen sitzen im Garten und tauschen uns aus, unsere Gefühle, Fragen, Gedanken, Wege. Spinnen auch weiter an den Ideen und Modellen eines kreativen Zusammenlebens und Über-lebens für die Menschen unserer Zeit. Ein Thema, das Amos und mich sehr beschäftigte. Dann fahren wir gemeinsam an die Bigge zu Amos Lieblingsplatz an dem er mit seinen Freunden und Geschwistern oft war. Dort sitzen wir lange am Wasser, reden, schweigen. Sarah beginnt ein Feuer zu machen. ".... ein Amos-Feuer" sagt sie. Steine springen übers Wasser, David findet Federn, sein Blick für Dinge, die gefunden werden wollen ist messerscharf. Einmal brachte er mir einen wunderschönen Silberring mit schwarzem Stein mit vom Atlantik. Ich lege aus glatten Steinen nahe am Wasser Amos`Namen auf die Erde, baue ein Schiffchen aus Holz, Federn als Segel drauf, ein roter Stein, eine Pfeilspitze, ein kleiner Tannenzapfen. Ein roter Kamin den Nathalie findet und ein Sektkorken... Sieht klasse aus. Wir lassen das Boot auf der Bigge schwimmen, dann legen wir es zu Amos Namen ans Ufer... für deine Reise.... 4 Federn dazu in die Erde gesteckt. Nathalie und ich singen eine Weile das Gayatri-Mantra, David und Sarah werfen im Rhythmus dazu Steine ins Wasser. Dann Stille. Ich halte Zwiesprache mit dir.... die Sonne scheint nochmal mit ganzer Wärme und Kraft hinter den Wolken vor, wir legen noch das Eine und Andere zu Amos Namen, stehen lange da, es ist schwer zu gehen.... zurück ins eigene Leben, dich da lassen, wo du jetzt bist und hingehst. Wir spüren es alle. Und doch wächst unsere Akzeptanz und unser Einverständnis immer mehr: Ja, das darf jetzt so sein, auch wenn dieser Verlust so schmerzlich und schwer auszuhalten ist. Schweigend gehen wir zurück zum Auto. Dort löst sich unsere Trauer auf in eine Energie hinein, die sich durch Tränen, Schmerz, Verlust hindurchgekämpft hat in etwas, das dir ganz eigen war: ein bisschen heitere Verrücktheit..... wir hören schöne Musikstücke aus dem Autoradio, lachen wieder, ich fahre übermütig links an einer Verkehrsinsel vorbei..... das ist Amos-Energie, wir tragen sie mit uns und sind ganz bei dir und auch ganz wieder bei uns - angekommen.
Der Wechsel an diesem Abend zwischen Zusammen-Sein, Austauschen, uns gegenseitig den Rücken massieren, in neuen Büchern schmökern, Lachen, tiefen Gesprächen und der Möglichkeit des Rückzugs für uns alle zu jeder Zeit, so wie wir es brauchen, tut mir gut. Immer wieder bin ich eine Zeit allein im Garten, lasse die vielen Eindrücke ineinander fliessen, schreibe manches auf. Ein dicker 3/4 Mond geht auf hinter den dunklen Siegerländer Tannen über meinem Garten, es wird kühl, die Krähen rufen.... In der Nacht noch das Glück alle Eindrücke dieses Tages am Telefon mit einem lieben Menschen austauschen, rauslassen zu dürfen. Jemand der mir zuhört, mich versteht..... so schön. Geschenke des Himmels........
10. Juli 08 * 00.55 Uhr Sitze hier an meinem Schreibtisch im grünen Türmle und höre indische Musik, die Filmmusik zu Mira Nairs Frauenfilm, von denen sie einige gedreht hat. Ein Stück aus dieser CD haben wir für das Tanztheater Zaubergarten verwendet fällt mir ein beim Hören.... es war die Initiation für das "Frau-Werden". Ich war damals eine der "Roten Frauen", die dieses Stück getanz haben..... wunderschöne Erinnerung. Jetzt stehe ich an der Schwelle zur "Schwarzen Frau", der letzten Schwelle vor dem Tod. Und ich sehe mit klarem Blick auf diese Zeit vor mir. Es geht nicht mehr um Wiederholungen, das wäre (mir) zu langweilig, es gilt genau hinzusehen, was gelebt und ungelebt ist. Es gilt sich zu stellen. Dem was kommt. Auch eine Initiation - der ich beschlossen habe nicht auszuweichen. Und schon sehe ich mich in Bereiche eintauchen, in denen ich mir selbst begegne, wie ich mich (noch) nicht kenne, keine Handhabe, keine Erfahrung habe.... spannend. Ich gehe mit grosser Lust in diesen neuen Abschnitt meines Frau-Seins. Das All-Eins-Sein begleitet mich weiter als sichere Insel des Zuhause-Seins bei mir. Dennoch wage ich mich in Bereiche, die mir unbekannt sind, will mich mutig neu erfahren, kennenlernen, auch wenn ich weiss, dass ich da unsicher sein werde wie ein kleines Mädchen, mutig sein muss, in den Spiegel des völlig Unbekannten blicken zu müssen, das ich nicht kenne, das ich nicht kann, Dinge wagen, die mir gefährlich und unsicher erscheinen..... So erweitere ich mein Leben um eine neue Dimension. Und schaffe so ein Gleichgewicht an All-Eins-Sein und Zusammen-Sein. Der Schlüssel zu dem was kommt ist immer das Los-lassen des Alten, das Vergangenheit ist..... Mich selbst einladen zu abschiedlichem Leben. Einmal für immer - und immer wieder einmal. Mich einlassen auf das Leben...... wie schön ist das.
7. Juli 08 * 03.18 Uhr "Sinn erhält das Leben einzig durch die Liebe: das heisst: je mehr wir zu lieben und uns hinzugeben fähig sind, desto sinnvoller wird unser Leben." Hermann Hesse, aus einem Brief vom 1.6.1956 an Marianne Wedel. Manchmal geht die Liebe den Weg des Schmerzes, manchmal den Weg der Freude.... an beides gilt es fähig zu werden uns hinzugeben. Beides sollten wir am Ende unseres Lebens gelernt haben. Dazu die letzte Aussage aus einem Film von Mira Nair, Indien, den ich heute Nacht nochmal gesehen habe. Ihre Hauptfigur hat einiges durchlebt und sie hat gelernt das Loslassen ebenso zu akzeptieren wie tiefe Liebe zu empfangen und zu geben, die Freude ebenso wie den Schmerz und findet in diesem Satz ihren Abschluss: "Nun, da ich die Liebe gekannt habe, will ich den Herausforderungen des Lebens mit allem Mut und aller Hingabe begegnen (...) ich will alle Dinge kommen und gehen lassen - mein Herz ist so offen wie der Himmel."
27. Juni 08 * Nachtrag Sommersonnenwende * Johannisnachtfeuer...... an einem Seitenarm des Neckars in meiner schwäbischen Heimat, Familie tagsüber geniessen, mein Leben feiern Nachts.... Ein Feuer, ein kleines Feuer, lange Gespräche, langes Schweigen, Sternenhimmel, das Wasser direkt vor uns fliessend, sehr ruhig, ungewöhnlich ruhig, so wie wir..... Atmen, Spüren, Wandeln.... es ist die Nacht des Wandelns, Wendens. Johanniskraut im Feuer, kleines Orakel, ein Glas Wein und Erdnüsschen... Kräuter aus dem Siegerland - meiner derzeitigen geliebten Heimat, die mir Schutz und Geborgenheit gibt beim Heimkommen zu mir. Ich werfe den Kräuterstrauss ins Wasser vor uns, er schwimmt gegen die Strömung davon, wir sehen ihn nicht zurückkommen..... Ruhe, Staunen, Schweigen, Einschlafen auf der Erde, Erwachen wie neugeboren, die Welt versinkt, wir wandern still zurück zum nahen Haus in den erwachenden Morgen hinein. DANKE für alles Begleiten, Führen, das Lächeln über uns aus der Himmlischen Welt.
23. Juni 08 * 00.24 Uhr LEBEN - ...wir bewegen uns auf einem Hochseil ohne Netz. Wir brauchen das Netz nicht mehr, die Sicherheiten, die Hintertürchen, das Abwägen, wieviel ich von mir gebe, zeige, wage........ * das Leben sorgt für uns, wir selbst dürfen und können jetzt liebevoll mit uns selbst und Anderen umgehen. Ich habe alle Fähigkeiten gut für mich zu sorgen. Ich erlaube mir gut für mich zu sorgen. So soll es sein. 19. Juni 08 * 10.45 Uhr Ich möchte mehr lieben als analysieren. Dabei komme ich nicht umhin das Leben wieder zu wagen. "Tu und mach was deiner Seele gut tut" sagt die geistige Welt zu mir. Manches können wir nicht aus Büchern und in Gesprächen lernen, sondern nur im Wagnis des gelebten Lebens. Der Un-Sicherheit der Wege, der Un-Sicherheit der Liebe. Nur wenn beides ein Wagnis, ein Abenteuer bleibt, dann leben wir wirklich. Alles Streben nach vermeintlicher Sicherheit (mein Job, meine Wohnung, mein Auto, mein Haus, meine Berufung, meine Frau, mein Mann, meine Kinder....) macht uns unlebendig, unkreativ, schwer. Der Weg des Herzens ist leicht - und einfach. Die Wahrheit ist einfach, sehr einfach sogar. Es geht darum über gewisse Dinge nicht endlos nachzudenken oder zu sprechen, sondern sie zu tun. * Willkommen im Leben!
6. Juni 08 * 23:33 Uhr
3. Juni 08 * 01:42 Uhr Habe gestern Nacht nochmal eine grosse Collage für Amos und unsere gemeinsame Geschichte angefertigt. Es ist so heilsam in diesen Flow zu kommen, ganz selbstvergessen nur kreativ zu sein und die Seele verarbeitet und gibt dabei tiefstes Wissen nach oben. Als Grundmaterial nahm ich Zeitschriften, die Amos mir zum Lesen mitgebracht hatte. Wir haben immer Literatur und gute Artikel ausgetauscht..... Heute liest mir Sarah im Garten vor aus einem Roman von Angelika Aliti - einfach herrlich weiblich - ihr gewetzter, geschliffener Schreibstil, frech, unberechenbar, auch die Handlung..... wir lachen und geniessen die Sonne und Wärme, lassen es uns so gut gehen..... Schwimmen in der Bigge..... das Glück zieht langsam wieder bei uns ein..... Ich verlasse so langsam wieder meine Insel hinter den Nebeln. Mir fällt wieder ein, was ich tun könnte, nicht mehr alles ist nur eine Qual, die ich von mir wegschieben möchte, samt den Menschen um mich. Die letzten beiden Wochen waren wie eine Initiation für mich. Ich war mehr in Kontakt zur Geistigen Welt als in der Sichtbaren. Da verschieben sich langsam die Wirklichkeiten. Ich gehe nicht verloren, auch wenn ich manchmal nicht sicher bin, was da noch von mir übrig bleibt, wenn ich geschält werde wie eine Zwiebel...... Es gibt zähe Verhandlungen durchzustehen, ich brauche meine Aggression, das Hinstehen, Fordern, mutig Handeln und Reden. Es fällt mir schwer die ersten Schritte in das neue Land zu wagen.... und doch tue ich es, spüre, dass die alten Sicherheiten, auf die ich mich verlassen konnte, nicht mehr tragen auf diesem fremden Boden. Ich muss mich ganz auf mich selbst verlassen, meine Intuition, meine Verbindung zum Himmel, darf niemand mehr fragen, auch nicht die Karten, auch keine Lehrer..... Spüre ! Folge deinem Herzen.......! * Und dann geht auf einmal die Sonne auf, ich kann Wege erkennen, Pfade, die Gefährten....... ich bin nicht allein. Meine Dankbarkeit ist grenzenlos und strömend. Hier noch 2 Bilder, die ich euch nicht vorenthalten will: Kurz nach Amos Tod gab ich einem seiner Brüder Reiki am Abend. Anschliessend machte ich noch ein paar Fotos von der Reiki Ecke, weil so eine wunderschöne Energie spürbar war. Was auf diesen Fotos zu sehen ist hat uns be-geistert..... hoffe das ist hier auch sichtbar.
Auf dem ersten Bild oben sind 9 Energiekugeln sichtbar. Der Rest bleibt eurer Kreativität und Intuition überlassen...... 27. Mai 08 Nach dem Reiki-Abend gestern formieren sich für mich die ersten Wege, Ausblicke, Gefühle.... in mein neues Land, das ich bewohnbar machen darf. Ich brauche eine Energie, die mir bisher eher fremd und unbewohnt erschien: Aggression. Lateinisch: "aggredi", herangehen, sich an jemanden wenden, ihn angehen, angreifen, unternehmen, beginnen. Auch Kämpfen. Meine unbewohnten Landesteile einnehmen...... Und noch etwas: Vergnügen. Was fühlt sich gut an? Was bereitet mir Freude und bringt mich in die Leichtigkeit? Dem will ich auch wieder folgen. Viel zu sehr bin ich dem gefolgt, was not-wendig erschien. Interessant ist für mich, dass beide Energien für meinen Sohn Amos sehr vertraut waren, er konnte beides leben. So geht er ein weiteres Mal neben mir, wenn ich in mein neues Land aufbreche......
26. Mai 08 Das Leben über-leben.... Darum geht es gerade Ich kann das nur aus dem Zustand heraus, in dem ich mich am wohlsten und am meisten Zuhause und sicher fühle - dem All-Eins-Sein. Sonst verliere ich mich, geht mir die feine Balance verloren, die ich zu diesem Drahtseilakt des Weitermachens hier brauche. Ich brauche so viel Zeit..... Und ich schaffe es (noch) nicht alle Post, Briefe, Telefonanrufe zu beantworten. Aber ich freue mich über alles was da bei mir ankommt zutiefst. Es gibt mir viel Kraft und Unterstützung. Es trägt mich mit durch diese Zeit der Trauer und des Schmerzes, auch der Un-Sicherheit, wer ich jetzt sein kann. Liebe - auch im Loslassen eines geliebten Menschens - ist immer mit Un-sicherheit und Wagnis verbunden. Wenn Liebe sicher wird, ist es Bindung, Symbiose, Festhalten, Festlegen. * Der Gestalt-Wandel ist dieses Mal ein harter Weg, der mir nicht den kleinsten Ausblick gibt wohin es gehen soll. Blindflug über Brachland.... Wo sind meine Landkarten? In diesem Teil des Landes meines Königinreichs bin ich noch nie gewesen. Es wird Zeit, dass ich es kennen lerne. Es geht um die schwarze Zeit, das Chaos, die Finsternis, die Frau. 9. Mai 08 TRAUER ist die Emotion der Wandlung... "Es gehört zum menschlichen Leben, dass das Selbsterleben sich wesentlich aus den Beziehungen zu anderen Menschen ergibt, dass wir oft als unser Selbst erleben, was andere Menschen in uns hervorgerufen haben und immer wieder hervorrufen, und dass auch unsere Beziehungen zu unserer Tiefe, zu unserem innersten Selbst durch die Beziehungen geprägt sind, die wir zu Menschen haben. So werden geliebte Menschen zu einer "Hälfte unserer Seele", gehören wesenthaft zu uns, bestimmen unser Lebensgefühl und unsere Sicht des Lebens mit, ohne dass wir das Gefühl hätten, von ihnen manipuliert zu werden, weil wir sie so nahe an uns herangelassen haben, dass sie Teil von uns sind. Trifft uns der Verlust eines so mit uns verbundenen Menschen, dann sterben wir in der Tat ein Stück mit." (Wiplinger) Ich möchte die Zeit auf Ibiza mit den Yoga-Frauen als sinnliche Zeit erleben. Mich wiederfinden im sinn-lichen Erleben. Alles sehr achtsam tun, mütterlich mit mir sein....... mit allen 5 Sinnen - und mich so wieder- oder neu er-finden.......
Diesen Weg zum Meer werde ich wieder gehen - aber als eine Andere...... 7. Mai 08 Wandlungen.... Amos als du geborgen wurdest - da wurde ich eine Andere als du gingst - da wurde ich nochmal eine Andere.... Ich erinnere mich, dass ich nach deiner Geburt eine starke Identitätskrise hatte. Ich musste immer wieder in den Spiegel sehen um zu erkennen wer ich bin, ich habe mich eine Zeit lang nicht er-kannt..... Krisen bergen immer die Chance zur Wandlung, Veränderung. Wir alle haben dir etwas mitgegeben, in den Sarg gelegt. Ich habe meinen Mutterpass reingelegt und meinen silbernen Armreif, den ich viele, viele Jahre an meinem linken Handgelenk getragen habe. Meine alte Identität. Mein Auftrag als Mutter für dich in diesem Leben ist beendet. Du bleibst mein Sohn. Immer. Ich werde auch eine andere Frau werden..... Dieses Thema beschäftigt mich schon seit einiger Zeit. Ich bin 50 Jahre alt geworden und nun werde ich mich nicht mehr über das definieren dürfen, was ich "nicht mehr bin", sondern zu der stehen, "die ich geworden bin" in all dem abschiedlichen Erleben. Die letzte Nacht bevor wir dich der Mutter Erde übergeben haben, konnte ich neben deinem offenen Sarg auf dem Friedhof verbringen - bei dir. Mit Isomatte, Schlafsack und meiner Trommel. Ich habe für dich gesungen, gespielt, mit dir geredet..... auch eine Weile geschlafen. Wie kostbar ist mir diese Nacht. Dieses letzte Zusammen-Sein. Vor mir liegt jetzt eine Zeit des Wandelns, Gestalt-Wandel, Shape-shifter.... Du gehst neben mir - nur getrennt durch den dünnen Vorhang zwischen den Welten, der für mich zum Glück nicht un-durch-sichtig ist...... Ich bin und bleibe sehr stolz auf dich! 1. Mai 08 Walpurgisnacht..... irgenwann in der Nacht bin ich soweit (ich bin so langsam - meine Seele braucht viel Zeit....) und ich gehe raus in meinen kleinen Garten in die Dunkelheit. Tut das gut! Noch bevor ich das Feuer entfache beginnt das Hoflicht unten am Haus anzugehen - und aus - und an.... Zuerst beachte ich es nicht. Dann merke ich, dass da niemand vorbeigeht am Bewegungsmelder. Ich sehe eine Weile runter: der Hof ist vollkommen leer. Die Abstände des Aus- und Angehens sind sehr heiter und völlig ohne zwangvolle Ordnung. Im Herbst haben Sarah und ich trockene Tannenzapfen und Holz im Wald gesammelt mit Körben und einer selbstgenähten grossen Umhängetasche. Ein seltsames Gefühl, dass ich etwas sehr Altbekanntes tue war damals in mir... diese Vorräte dürfen heute Nacht aufgehen in Rauch und Asche. Ich trommle auf der Schamanentrommel, singe ein wenig.... Das Hoflicht blinkt lustig zu mir rauf. Etwas nähert sich von hinten in der Dunkelheit, vielleicht ein kleines Tier. Es schaut eine Weile zu und geht dann wieder. Ich lege Räucherwerk ins Feuer. Das was ich an Vorräten gesammelt und gebunden hatte und viel Benzoe, Weihrauch, Beifuss, Salbei und andere Substanzen. Lege dann alte mails und Bilder ins Feuer von Menschen, die jetzt mein Leben verlassen. Auch etwas von Amos. Mit einem grossen Verlust sind oft noch andere verbunden.... Als wenn es nicht schon genug weh tun würde... Trommle wieder und sehe, wie die einzelnen Dinge verbrennen. Jedes hat seinen eigenen Weg des Vergehens. Manches liegt im Feuer und ich kann es noch lange sehen. Es bleibt auch im Verbrennen sichtbar und deutlich.... anderes geht schnell und leicht. Eine Windbö fährt ins Feuer - lässt es hell aufflammen, ich gebe Räucherwerk darüber. Wünsche den Gefährten meines Herzens eine gute Reise... - Mit den Fingern spritze ich Wein über das Feuer, ein Ruf an die Elemente - "Spirit for the Spirits...." ich lache. Meine Trommel hat viele Fähigkeiten. Eine davon: meist dauert es nur kurze Zeit wenn ich darauf spiele, dann muss ich lachen..... Sie findet immer den Weg zu meiner Heiterkeit - eine gute Begleiterin in solchen Zeiten wie diesen... - Dann ist es Zeit wieder "Worte der Macht" zu sprechen über dem Feuer. Der Durchgang zur geistigen Welt ist weit offen. Ich spreche aus, was gesagt werden muss..... gelöst, gerufen, gelockt, gewandelt sein will. Das Hoflicht hält mich mit seinem Nicht-Rhythmus in der Heiterkeit. - Plötzlich bin ich nicht mehr allein mit dem Feuer. Ich erkenne die Energien, die da sind, bekomme ein paar Antworten auf meine Fragen, die mir ein bisschen den Kopf waschen..... ist ja gut... grins. Sarah kommt den dunklen Weg zum Garten hoch. Viel früher als sonst kommt sie heute zurück, setzt sich mit mir ans Feuer. Während ich trommle hält sie das Feuer am brennen, es macht ihr Spass. wir lachen über das Hoflicht, spüren die Gegenwart von verschiedenen Energien. Jemand schickt mir eine liebe sms mitten in der Nacht. - Wir sitzen so lange draussen, bis alles Holz verbrannt ist, dann gehen wir zurück ins Haus. Hui, da ist die Luft sehr dicht um mich. Jemand streicht über meine Haare - was uns begleitet ist sehr deutlich wahrnehmbar..... Das Hoflicht hat beschlossen jetzt nicht mehr auszugehen..... - Wir haben keine Lust ins Bett zu gehen, wir fangen mitten in der Nacht an zu kochen: Kartoffelsuppe - unsere Seelennahrung ist dran mit kleinen Fetawürfelchen drübergestreut. Ich zünde alle Kerzen an, lege herrliche Musik auf. Wir sitzen noch lange und reden und essen und lachen und trinken ein Glas Wein dazu.... Erinnerung: "Ich sitze eine Nacht schweigend am Feuer, das Feuer tanzt und redet für mich....." Danke für Alles! Meine Seele ist so leicht heute Morgen - wie schon seit Tagen nicht mehr. 30. April 08 - WALPURGIS-NACHT - die Nacht der Liebe - Beltaine, das Fest des Feierns der ursprünglichen Lebenskraft.... Ich erinnere mich daran was und wer Amos für mich war. Was und welche Anteile er aus mir herausgelockt hat, manchmal sehr fordernd. * Ich war seine Mutter. Da habe ich das Kämpfen gelernt wie eine Löwin, für das Kind, das ich liebte. * Ich war seine Lehrerin in vielen langen Gesprächen. - Es ging um Leben und Spiritualität. * Er wurde mein Lehrer. - Geben und Nehmen kamen in einen Ausgleich. * Wir wurden Freunde, Gefährten mit einem Auftrag, einer Vision, entwickelten gemeinsam neue Ideen für die neuen Entwürfe der Lebensräume, die wir in den alten Strukturen nicht mehr bewohnen wollten. (vieles was ich hier in "ein-blick" geschrieben habe entstand aus unseren gemeinsamen Gesprächen...). Dieser Text von Osho erinnert mich auch an Amos - vielen Menschen gab er in seiner Gegenwart dieses Empfinden: Was meine ich mit »wirkliche Liebe«? Ich meine, dass einfach die Gegenwart des anderen dich irgendwie glücklich macht, dass einfach zusammen zu sein dir ein Gefühl von Ekstase gibt, dass die Gegenwart des anderen etwas tief in deinem Herzen berührt … etwas beginnt in deinem Herzen zu singen, in dir entsteht Harmonie. Schon die reine Gegenwart des anderen bewirkt, dass ihr euch nahe seid, dass du dich in stärkerem Maße individuell, zentriert, geerdet fühlst. Dann ist es Liebe. Liebe ist nicht Leidenschaft, Liebe ist kein Gefühl. Liebe ist das tiefe Empfinden, dass jemand dich irgendwie voll-ständig macht. Jemand macht aus dir einen vollständigen Kreis. Die Gegenwart des anderen verstärkt deine eigene Präsenz. Liebe gibt dir die Freiheit, du selbst zu sein; sie ist frei von Besitzdenken. Nicht mit allen, bei denen wir uns so fühlen, dürfen wir auch zusammen sein in diesem Leben - Loslassen was uns das Liebste ist. Die Seelen wollen reifen an dem was sie loslassen müssen: Das Leben, die Gefährten, die Liebe...... Gut, dass ich mich im Raum des "All-Eins-Seins" schon so gut auskenne, darin ein Zuhause finden kann. - Das alles geschieht weit jenseits von menschlichem Verstehen. Es kann nur mit dem Herzen er-kannt, er-ahnt werden. Die Schönheit des gemeinsamen Weges, der Reichtum von dem was war, dieser "Raum der Erinnerungen" erschliesst sich mir durch die Dankbarkeit.
28. April 08
27. April 08 Wenige Tage vor Amos Tod kam aus meinem Inneren folgender Text, den ich in mein Tagebuch schrieb: " Es ist das Lernen "Sterben zu lassen", das uns hilft zu über-leben" Es stehen weitere Texte in meinem Tagebuch, aus dieser letzten Woche: "Wenn etwas uns fortgenommen wird womit wir tief und wunderbar zusammenhängen so ist viel von uns selber mit fortgenommen
Gott aber will dass wir uns wiederfinden reicher um alles Verlorene und vermehrt um jenen unendlichen Schmerz"
Rainer Maria Rilke
23. April 08
Amos Matthias Fischer 13.7.1981 - 18.4.2008 7. April 08 Rituale Die Zeit ist reif etwas zu lösen, verabschieden was mir Energie raubt und nicht im Ausgleich ist. Davor kommt das Erkennen und Benennen, dass es so ist. Die Frage an Arbeitsbereiche, Lebensbereiche, Beziehungen, Verbindungen ist immer: wieviel gebe ich ein, wieviel bekomme ich zurück? Wenn das nicht im Ausgleich ist muss ich mutig fordern - oder aber auf-lösen. Ein Ritual braucht keine Anleitung, sondern deine 5 Sinne! Mit allen Sinnen wahr-nehmen, was jetzt dran ist, da rein will, dabei sein muss, getan werden will... Mein Ritual brauchte heute eine zeichenhafte Ausgestaltung dessen, was gelöst werden will. Dazu Licht, Kerzen, meine Steine, Rauch, Federn, die Haushüterin "Ich Bin", eine Göttinnenkarte und eine Engelkarte, deren Energie das Ritual begleiten. Eine beseelte Begleiterin in Form eines Holzschiffchens, die mir geschenkt wurde und meine Schamanentrommel. Klang. ein Lied. Mit meinen Händen lenke ich starke Energie in das was geschehen soll. Ich handle im Bewusstsein meiner Stellung in der spirituellen Welt. Das gesprochene Wort hat grosse Macht. Lachen, Weinen, Trauer, Schmerz, Freude, Leichtigkeit begleiten mich. Noch immer vibriert sichtbar viele Stunden später die Luft über dem Platz des Rituals. Ich spüre in meinem Körper immer noch die hohe Energie und dann geschieht es: Es geht, verschwindet was ich gelöst habe, es ist unsagbar. Nochmal Trauer und Tränen und Glück und Freude........ und dann - Stille. So schön..... Nicht immer ist der Weg so geradlinig, geschehen die Dinge so schnell. Vor Wochen habe ich in einem Ritual beobachtet, dass das was ich aufs Wasser setzte, ein kleines Boot aus Papier mit Kerze und Blumen, nicht wegschwamm mit dem Wasser. Ich stand am Wasser und konnte es nicht glauben, das kleine Boot schwamm mit der Gegenströmung zurück, zog einen seeeehr langsamen Kreis unter Zweigen durch, lies sich viel Zeit, stand fast im ruhigen Wasser - ich beobachtete das Ganze fast atemlos - um endlich mit der starken Strömung seiner Bestimmung entgegenzuschwimmen. Im Rückblick gestaltete sich das Verabschieden von dem was ich damals auflöste im genau gleichen Rhythmus! Männer und Rituale? Hier der Bericht eines 46-jährigen Mannes: "Ich suche mir einen Stock mit Rinde. Während ich die Rinde abkratze, was manchmal ganz schön Zeit in Anspruch nimmt, ist vorwiegend das Problem in meinem Kopf und wenn die Rinde ab ist und der Stock nackt ist und ich dann sehe, wie er davon schwimmt, ist es als würde ein Ballast in mir davon gehen... fühle mich danach federleicht. " 4. April 08 In der Begegnung liegt eine grosse Kraft, denn die Verbindung bewirkt mehr als das einsame Kämpfen. Gegensätze zu vereinen stärkt, während es Kraft kostet, in der Isolation allein zu arbeiten. LF
26. März 08 Eine Nacht auf den Autobahnen, 12 Stunden auf den Ley-lines der Erde, da wo sich die unterschiedlichsten, entgegengesetzten Energien der Erde auf einer Linie fortbewegen, eine Richtung finden, einen Weg sich bahnen.... die Geister sich scheiden....... Wir kommen an - am Morgen nach einer 12-stündigen Fahrt von Graz nach Hilchenbach -unsagbar - Schneesturm, Glatteis, Stau, eingekeilt in Lastwagen..., stundenlang. Dunkelheit, Licht, Leuchten..... ein Weg - nach Hause. Ich/wir wind heil angekommen. Danke! Jetzt - am Morgen um 9 Uhr - sitze ich an meinem Schreibitisch und fühle wieder das vertraute All-Eins-Sein, nach dem langen Zusammen-Sein (4 Tage) - lange für mich...... Menschen - kennenlernen - von einer ganz anderen Seite.... ihr Sein - ihre Lustvoll lebendigen und auch versteckte Seiten an der Oberfläche sichtbar gemacht - und dadurch menschlich geworden - verwundbar - wunderbare Verbundenheit. Wenn ich mutig genug bin - zu sein - die ich - wirklich - bin - dann wird alles - einfach - ich bin - angekommen - bei mir - beim anderen - im All-Eins-Sein - dann kann ich es teilen, das All-Eins-Sein..... Aber das ist Selten - und manchmal bleibt es - ein Traum...... auch schön......aber das Leben - die Wirklichkeit ..... wird sich - einen Weg bahnen...... ich - bin - immer wieder - gespannt - was das Leben sich für mich ausdenkt - ich mir für mich ausdenke - ich mir - wert bin ........da drauf - kommts an..... . da wurde doch unversehens - die weibliche Lust zu leben er-funden.........JAAAAAAAA!!!!!!!! - zum Glück - mein Glück......!
18. März 08 Ostern * Ostara * das Fest der erwachenden Erde.... Das was an Lichtmess als Vision entstand, soll nun beginnen sich zu materialisieren. Die Aussaat der Gedankenvisionen. Der Pflug - Halasana aus dem Yoga ist dafür wunderbar unterstützend geeignet. Halasana hilft die Flexibilität zu bekommen und zu halten, die wir brauchen um in unserer inneren Mitte zu sein. Halasana gibt die Kraft langfristige Veränderungen vorzubereiten und einzuleiten (das Feld zu bestellen) - und die Materialisierung geduldig abzuwarten.
Erneuerung und Wachstum berühren mein Leben. Ich bereite den Boden für neue Erfahrungen, neue Gedankenmuster, neue Handlungswege, ein ganz anderes Fühlen. Ich bin mit der Erde verbunden, die mich trägt. Alles was ich brauche steht mir in jedem Augenblick zur Verfügung. Ich werde an Ostern die Farbe Rot tragen, um damit rituell das zu rufen, was wachsen soll. Ich verbinde mich mit der Erde, die mein Wachstum trägt.
7. März 08 "Unser Leben ist wie eine Blume - wird sie nicht gegossen, geht sie ein..." Gestern gelesen, klingt so einfach, hat aber enorme Konsequenzen. Welche Blumen habe ich vergessen zu giessen in der letzten Zeit..... Euch allen ein schönes Wochenende! ..... und fleissig giessen!
29. Februar 08 Wenn ich etwas verändern will gehe ich diesen Weg: * Die Akzeptanz dessen was ist * dem Ungeliebten nicht die Liebe entziehen * Das Schwache stärken * nicht im Bekämpfen liegt der Schlüssel, sondern die Energie dahin zu lenken, wo ich stärker werden will, dorthin, wo ich etwas aufbauen, er-schaffen will. * Dem Alten, das gehen darf, die Energie entziehen * meine Aufmerksamkeit nicht mehr in das Problem lenken und es damit mit Energie zu versorgen, sondern die Aufmerksamkeit auf die Lösungswege lenken, dorthin wo ich das Neue leben und stärken kann. Macht Spass......
20. Februar 08 Ich beobachte - und das geht wieder mal nur im Raum der Stille und des All-Ein-Seins - welche Dinge, Menschen, Ereignisse, Begebenheiten, Nahrung.... ein gutes Energiefeld erschaffen. Es ist eine vollkommen subjektive Beobachtung. Wann ändert sich das Energiefeld um mich, welche Auslöser waren daran beteiligt? Was zerstört mein Energiefeld, welche Gedanken, Gefühle sind es, die ein Energiefeld, das gut für mich ist, zerlegen? Ich werde zum "Beobachter", das heisst, ich bewerte nicht, ich identifiziere mich nicht. Was brauche ich, um ein gutes Energiefeld für mich zu erschaffen, kreieren....? Kreatives Tun. Erst als ich wieder in Deutschland bin merke ich, dass ich mehrere Gänge zurückgeschaltet habe auf Teneriffa, ich komme noch nicht auf die Geschwindigkeit, die ich hier meine zu brauchen. Beobachte. Ich bin noch so langsam...... Als ich Zuhause ankam waren schon Bilder da von einer Teilnehmerin meines Yoga-Unterrichts, die dort im Hotel auch Tanz unterrichtet hat für eine Woche. Ich habe Salsa gelernt.... Danke Heidi!
2. Februar 08 * 1.55 Uhr Und jetzt...... es ist Zeit abzulegen..... die neuen Ufer...... kopflos...... mit mehr Fühlen als Verstand zu erforschen. Spring......
1. Februar 08 Noch was Schönes wurde mir heute geschenkt: Räume, die aus Worten entstehen. Könnt ihr euch erinnern, wie sich das anfühlt, wenn ihr etwas lest, oder jemand zuhört und es entsteht ein weiter, geborgener Raum, der erfüllt ist mit Farben und Wohl-Fühlen.... sich-darin-Zuhause-Fühlen..... "Ich lebe ! Will handeln - und mich nicht verhalten. - Will nicht mehr nur - umhin müssen, - sondern auch - mir selbst was - durchgehen - lassen - wollen - können, - denn - wonach mir ist - steht mir der Sinn - zu schreiben...... Poesie ist wie Träumen ! Schreiben ist wie Erwachen ! Schriebe ich es nicht sofort auf, so wäre es für immer in meinem Vergessen verschwunden." www.ernstheiter.de "Ich glaube, der Sinn enträtselt sich, wenn wir Traum, Tagtraum und Realität gleichermassen anerkennen und ineinander fliessen lassen. Eine völlig neue Welt, strahlend wie ein Sonnenaufgang.... " Angelika Aliti
31. Januar 08 Bin mit Hochdruck am Vorbereiten meiner Reise nach Teneriffa. Die 1,5 Tage, die ich früher fliegen muss fehlen mir.... aber es ist ein mit Vorfreude durchzogenes lustiges Durcheinander was wir hier veranstalten: viele Gespräche, jeder möchte noch was wissen und auch noch mal das Herz ausschütten, Wäsche waschen, überlegen was dort für Wetter ist, zwischendrin Yoga unterrichten, Telefonieren, die letzten Überweisungen, Ausdrucke für.... Ausbildungsanmeldungen, Flyer, Infos.... Bett hinrichten für Leute die hier übernachten, Einkäufe und Organisation, dass hier alles gut weiterläuft.... es ist eine schöne Stimmung, Sarah und ich lachen, während Sarah ihre Party Musik einlegt um dem Ganzen noch etwas Drive zu geben.... Was packe ich ein? Meine Bücher, mein Tagebuch, eine Yogamatte, was zum Schreiben, dann ist das Wichtigste dabei. Ich bin gespannt auf die Energien dieser Insel.... bis bald.
25. Januar 08 Ich geniesse es in meinem Reich der Spiritualität Räume zu erforschen - immer neue Wege zu finden, die Essenzen aus den uralten "Landkarten der Seele" des Yoga, des Tanzes, des Gehens und Schreibens, des All-Eins-Seins heraus zu filtern und in meine Zeit, mein gelebtes Leben zu transferieren. Eine überarbeitete Landkarte der Seele für Menschen der "neuen Zeit" entsteht. Ich kann vor meinem inneren Auge die Fragmente dieser Landkarte immer deutlicher erkennen. Sie fügen sich zusammen wie ein Puzzle. Dazu gehört das (Wieder-) Erkennen der Heilungs-Räume. es sind Energiefelder, die ich erschaffen und in die ich eintreten kann durch Meditation, Gesang, kreatives Gestalten, Bewegung, Energielenkung, Gedankenselektion.... Ein eigenes Reich entsteht: die Imagi-Nation. Dort fühle ich mich Zuhause und liebevoll geborgen wie nie irgendwo zuvor.
23. Januar 08 Heute war ich sehr kreativ. Habe weitergeschrieben an meinen "Landkarten für die Seele" (das ist die Grundlage von dem was ich in meinen Seminaren und Kursen weitergebe und unterrichte). Heute Nachmittag war es dann soweit: ich habe einen neuen "Lebensentwurf" gestaltet. Das sind Collagen, die ich in grossen Zeitabständen für mein Leben herstelle. Wenn ich ganz in meinem Flow bin, entstehen da die Visionen von dem was gelebt werden will. Es fing so an, dass ich an der alten Collage weiterarbeiten wollte - schon längere Zeit - und es ging einfach nicht. Da wollte nichts mehr drauf. Heute nun entstand die neue Collage, die jetzt die Grundlage ist für die nächsten Jahre. Erst am Schluss sehe ich die Zusammenhänge, die überraschenden Aussagen, Programme, Entwürfe, Ziele, die dieses Bild enthält. Sehe wo was platziert ist und bin einfach nur begeistert. Es ist eine meditativer, kreativer Weg, die Räume der Seele zu erforschen und sie sichtbar zu machen. Vielleicht musste das jetzt gerade in dieser Zeit vor Lichtmess sein (2.Feb), es ist die Zeit der Visionen, die dann die Grundlage werden, von dem was gelebt werden will. Achtsamkeit und Aufmerk-samkeit dem eigenen Inneren gegenüber bringt uns in Verbindung mit dem was in uns ruht und so langsam sich nach oben bewegt um sichtbar zu werden. Ich bin glücklich. 21. Januar 08 Der Raum der Ein-Samkeit und des All-Ein-Seins mit mir selbst ist für mich zu einer Köstlichkeit geworden. Bei mir Zuhause sein! Wie noch nie zuvor in meinem Leben (es war die meiste Zeit belagert von Eltern, Geschwistern, Kindern und Männern) lerne ich mich von ganz überraschend neuen Seiten kennen und lieben. Diesen Raum werde ich nie wieder verlassen. Mich- werde ich nie wieder verlassen. Mir treu bleiben bis ans Lebensende. In diesen Raum der Köstlichkeit und des Eins-Seins kann ich immer wieder Menschen einladen und auch wieder verabschieden. (So sieht für mich der Ansatz aus zu einem neuen Lebens-Entwurf, der sich sehr gut anfühlt) Schöne Aussagen: "Komm wieder zu dir....", "bist du noch ganz bei dir?" - in Bezug auf "Bei mir Zuhause sein" Die Erfahrung der Einsamkeit kann nicht ersetzt werden durch Zwei-samkeit/"in-Beziehung-sein"/Gemein-samkeit. Wenn wir ausschliesslich in der Zweisamkeit leben, in sie flüchten, stehlen wir uns den Raum tieferer Erfahrungen, die Begegnung mit unseren tiefsten Emotionen, Ängsten aber auch die Erfahrung unserer Kraft. Nur wenn ich wirklich allein bin beschäftige ich mich mit meiner Seele und leiste nur ihr allein Gesellschaft. (und das hat sie doch durchaus auch mal verdient.... und dankt es mir sehr....)
16. Januar 08 Glitzernde Regentropfen auf dem Wasser Sonne, die sich spiegelt auf dem Wasser in meiner Seele Der Ruf der Krähen meine Seelenführer hier im Siegerland Das reine weiss der Enten im welken Gras zwischen dürren Zweigen Rechts und links Wasser Die Kraft meiner Beine beim schnellen Gehen Regentropfen und Sonne auf meiner Haut Menschen die mir freundlich begegnen Alles spiegelt sich nur.... Meine Welt ist der Spiegel meiner heil werdenen Seele Gesang in mir um mich in jeder Zelle Die Klänge der Welt Ich bin mit meinem Klang ein Teil von ihr Lobgesang * Olpe/Bigge Januar 08 6. Januar 08 Meine Kids und ich schwelgen im Glück der Begegnung.....
22. Dezember 07 Ein paar Texte die ich mit euch teilen möchte zur Weihnacht.... sie sind mir in den letzten Tagen mehrfach begegnet und haben mich berührt. Wenn wir aufeinander zugehen - und zueinander stehen ehrlich und echt sind - und auf Floskeln verzichten geduldig warten - und wohlwollend zuhören Feines beschützen - und Schwächen stärken Trauriges gemeinsam tragen - und uns an den Erfolgen anderer freuen Hindernisse als Möglichkeiten sehen - und Ansätze weiterdenken liebevoll begleiten - und herzlich danken Halt geben statt festzuhalten - Raum lassen und ermutigen - den eigenen Weg gehen
wird Weihnachten (Max Feigenwinter)
Martin Buber beschreibt den Mut zu sein als die Qualitäten der Präsenz und Verantwortung: "Trotz aller Ähnlicheiten hat jede lebendige Situation, wie ein neugeborenes Kind, auch ein neues Gesicht, das es nie zuvor gegeben hat und das auch nie mehr wiederkehren wird. Die neue Situation erwartet von dir eine Antwort, die nicht im vorhinein vorbereitet werden kann. Sie erwartet nichts aus der Vergangenheit. Sie erwartet Präsenz, Verantwortung, sie erwartet - dich." Der Mut zu sein ist * die Fähigkeit, im Einklang zwischen Seele und Persönlichkeit das Leben in jedem Moment zu gestalten und zu geniessen * das Wissen, dass Glück und Zufriedenheit aus den vielen kleinen Momenten des Lebens erwachsen * die Fähigkeit, präsent zu sein, präsent für den kreativen Augenblick, die eigenen Wünsche, Gefühle und Bedürfnisse und Empathie für die Wünsche, Gefühle und Bedürfnisse anderer * das Vertrauen in den Fluss des Lebens, das Wissen, dass Gott, das Universum, das Leben es gut mit uns meinen Das nehme ich mit in die Weihnachtstage und ins neue Jahr für mich.... es erschafft mir einen wunderschönen Frei-Raum in dem ich blühen und mich entfalten kann. Und das wünsche ich allen, die hier vorbeischauen und lesen und weiterziehen. Seid behütet!
10. Dezember 07 Zum Thema Räume - Fest-Räume - Feier-Räume.... Gestern war ich eingeladen zu einem Fest. Jemand schmückt sein Haus mit 100 Kerzen, 2 Etagen erfüllt mit Duft, Musik und Licht, wunderschön gestaltet, jede Ecke. 3 Tische drinnen und auch zwei draussen unter dem Balkon festlich geschmückt mit traumhaft kreativem leckerem Essen und den herrlichsten Getränken von Glühwein über Sekt bis aller Arten von Tee, Kaffee und Säften. Auf gold schimmernden Decken mit Adventsschmuck wo das Auge hinblickt. Es geht los um 11 Uhr, es kommen Menschen, Männer und Frauen, wunderbare Begegnungen, Austausch, Glück, Überraschung sich kennen zu lernen, zu er-fahren wer die/der Andere ist. Das Buffett ist eröffnet, schwelgen in den liebevoll zubereiteten Köstlichkeiten, die wir alle mitgebracht haben. Sich immer wieder an einen anderen Ort des Hauses begeben, neue Energien spüren, noch mehr Menschen kommen. Irgendwann am Nachmittag wird "gewichtelt". Jeder hatte ein Wichtelgeschenk mitgebracht, die alle in einen grossen Sack kamen, der natürlich nicht ausreichte für die Fülle von Geschenken und Päckchen, die da hereinflossen. Wichteln kann so einfach sein - aber wir haben es zu einem Chaosgelächter-Event gemacht. Immer wieder musste getauscht werden; die ausgepackten mit den nichtausgepackten Geschenken, die die im Mai Geburtstag haben mit denen im Juni usw. Es war ein Knäuel aus Spannung, Gelächter, Überraschung, Faszination und nochmal Gelächter bis alle endlich IHR Geschenk behalten durften, das sie nun in den Händen hielten. Erst gegen Abend verebbte die Flut der Menschen und viele neue Kontakte waren geknüpft, wunderbare neue Begegnungen waren zustande gekommen, Termine ausgetauscht, neue Treffen organisiert, weitere Einladungen ausgesprochen. Heimfahrt mit Glück im Herz und im Kopf. Danke an die wundervolle Gastgeberin! Räume und Häuser sind da um sich darin zu begegnen, mit Anderen eine Einheit zu werden im Zusammensein für eine bestimmte Zeit. Nicht dafür die Menschen voneinander zu isolieren. Mein Haus, dein Haus - Menschen in Schachteln abgepackt - Grenzen, unüberwindlich. Lasst uns unsere Wohnungen und Häuser öffnen und die Menschen hereinfliessen lassen, die uns gut tun, damit wir uns gegenseitig Verbundenheit und Anerkennung schenken.
30. November 07 Ha! Mir ist noch ein wichtiger Raum eingefallen... wie konnte ich den vergessen! Der Virtuelle Raum - das Internet. Ein wunderbares Spiegelbild der sichtbaren und unsichtbaren Welt. Bei allen Räumen geht es also um Äussere Räume und Innere Räume. Wenn ich diese Trennung vornehme entsteht eine Möglichkeit des Vergleichs, der Gewichtung. Normalerweise ist das Eine Spiegelbild des Anderen. Zum Beispiel erkenne ich einen Menschen in seinem Innersten, indem ich seinen ersten Aussenraum betrachte, auf mich wirken lasse: seine Kleidung. Dann seinen zweiten Aussenraum: Seine Wohnung, Garten, Auto, Lebensstil, die Ordnung in der er lebt usw. Manchmal verschiebt sich das aber auch. Ich beobachte, dass Menschen ihre Aussen-Räume sehr pflegen, fast alle Zeit darauf verwenden sie vorzeigbar zu gestalten, um von der Unordung oder dem Nichtbewohnen ihrer Innen-Räume abzulenken. Andersrum gehts auch.... Es stellt sich die Frage: Sind meine Aussen- und Innenräume im Gleichgewicht? Wo vernachlässige ich eine Seite? Wo überbetone ich eine andere um das Gegenstück zu schützen, zu verdecken? Noch ein Impuls heute Abend: Auf-Räumen Ich liebe Auf-Räumen, den freien Raum, der daraus entsteht, da ist so viel Kreativität drin und setzt sich frei. Was mach ich dann mit diesem freien Raum. Da wird es für mich immer spannend, prickelnd, das macht mir Spass. Schön ist es auch, Frei-Räume, die durch Auf-Räumen entstehen, erst mal einfach leer zu lassen. Sie zu geniessen und nach und nach die Impulse kommen zu lassen, was da rein will, hin will, wachsen will, entstehen will. Sich Zeit lassen - für eine Doppelschützin ein fast verbotenes Wort... grins, aber hier kann ich es aushalten, hier beflügelt es meine Freude und sie wird immer grösser. Vielleicht auch, weil da Raum entsteht für Visionen, für Gedanken-Spiel-Entwürfe-Schöpferkraft - und das ist ja nun wieder was für Schützinnen. In diesem Sinne ein super schönes Wochenende euch allen!
Tempel der Göttin Oshun in den heiligen Hainen in Oshogbo, Nigeria, die Susanne Wenger gestaltet hat. Er ist Aussen- sowie Innen-Raum
19. November 07 Wohn-Raum - Schutz-Raum - Nahrungs-Raum - Verhandlungs-Raum - Frei-Raum - Kommunikations-Raum - Lebens-Raum - Spiel-Raum - Wohlfühl-Raum - Bewegungs-Raum - Raum der Stille - Herd-Platz - Schlaf-Raum - Wandlungs-Raum - Beziehungs-Raum - Raum für die Liebe - Freundschaft-Raum - Geburts-Raum (Raum für das Gebären von Neuem) - Rückzugs-Raum - Raum zum Träumen (Traum-Raum) - Tanz-Raum - Spiritueller Raum - Zeit-Raum - Arbeits-Raum - Herz-Raum - Gefühls-Raum - Gedanken-Raum - Handlungs-Raum - Körper-Raum - Raum der Fülle Wieviele dieser Räume bewohne ich? Welche sind unbewohnt in meinem jetzigen Leben? Wenn euch noch mehr "Räume" einfallen, schreibt mir....
16. November 07 Ein Auszug aus meiner Datei "Lebens-Räume", in der ich alles sammle und sich vermehren lasse zu diesem Thema: Ein Lebensraum ist dann stimmig, wenn ich das Gefühl des "Zuhauseseins bei mir Selbst" haben kann. Wenn ich nichts mehr schmerzlich vermisse. Alles schmerzliche Vermissen braucht ein Weiter-Suchen-Finden und Entwerfen von Modellen.
15. November 07 Nachdem ich nun im Laufe meines Lebens sehr verschiedene Erfahrungen des "Zusammen"- und "Allein"- Lebens gemacht habe, ist es nun an der Zeit nach neuen Lebensmodellen Ausschau zu halten. Das ist nicht nur ein persönliches Anliegen, sondern begegnet mir in vielfältiger Weise auch in meiner Arbeit mit Frauen und Männern. Die alten Modelle der Familie, der Ehe sind in unserer Kultur nicht mehr tragfähig und viele Menschen leiden darunter, bleiben aber in diesen Modellen aus Mangel an neuen Möglichkeiten und den kaum vorhandenen Vorbildern gelebter tragfähiger Entwürfe. Ich habe bisher in den verschiedensten Lebens-Modellen gelebt: - als Kind in einer Mutter-Vater-Geschwister-Konstellation - als Studierende in einer Lern- und Lebensgemeinschaft - als Alleinlebende und Arbeitnehmerin/Angestellte - als Ehefrau und Mutter in einer Ehe (hier auch der vergebliche Versuch als stillende Mutter und Haus-Frau noch Studierende zu sein mit Erfolg, in England) - als Mitglied in einer Ashram-Familien- und Arbeitsgemeinschaft mit Männern und Frauen - als alleinlebende selbständige Unternehmerin - als Lebens- und Arbeitspartnerin in freier Lebensgemeinschaft - und nun in einer freien Frauengemeinschaft mit meiner Tochter Vor mir tut sich ein sehr interessantes Feld der Möglichkeiten auf, was nun noch gelebt und gestaltet werden kann. Ich betrachte die Modelle unserer Kultur, die ja nicht sehr alt sind, unter dem Aspekt ihrer Entstehung, sehe mir genau die Wurzeln an. Und entdecke, dass es in anderen Kulturen durchaus Modelle gibt, die auf Matriarchatsbasis heute noch in bewährter Weise Bestand haben. Was davon können wir übernehmen, umsetzen, uns inspirieren lassen für eine gute Zukunft. In vielen Gesprächen mit Männern und Frauen richte ich meinen Blick auf dieses Thema und werte das was da ist aus. Welche Bedürfnisse sind da bei Männern und Frauen, was kann gelebt werden in den bestehenden Modellen, was nicht. Ich habe an die Modelle der Zukunft, die wir noch zu entwerfen und zu entwickeln haben auch gewisse Ansprüche. Es muss eine spirituelle Dimension, ein Raum für gelebte Spiritualität da sein, und es müssen Räume entstehen der Heilung, vor allem für Frauen. Vor Kurzem habe ich mir Gedanken darüber gemacht, welcher "rote Faden" sich durch mein Leben zieht, was sind die immer wiederkehrenden Themen, Lebens-Aufgaben, einmal abgesehen von den Lebens- und Lernaufgaben, die in einem jeden Leben liegen, die aber mit dem "roten Faden" eng verknüpft sind. Ich habe ganz überraschend festgestellt, dass es um "Räume erschaffen" geht in meinem Leben. Immer wieder in schwierigen Situationen habe ich es geschafft mir Frei-Räume, Heilungs-Räume aber auch Wohn-Räume, Lebens-Räume und Spiel-Räume zu erschaffen - im Innen wie im Aussen. Und das ist etwas was mir ungeheuer Spass und Freude macht. Und diesen "roten Faden" möchte ich weiterspinnen - einen Teil meiner Zeit, Kraft und Aufmerksamkeit dem Thema widmen: Neue Räume des Zusammenlebens, Lebens-Modelle entwerfen. Da liegt meine Begeisterung. Vor mir liegt Zeit, die ich habe um in Ruhe dieses Thema zu bearbeiten, da ich mit Sarah noch einige Jahre zusammen sein kann. Was in dieser Zeit entsteht an Inspiration, Intuition, praktischem Umsetzen für ein neues Gestalten von Lebens-Räumen, darauf bin ich sehr gespannt.
26. Oktober 07
Die Percht Sie ist die Kornmutter, die das Korn hütet. Sie wohnt gerne in den Bergen wo es Mischwälder gibt. Wo es Eisenabbau gab ist sie Zuhause. Deshalb wird sie gerne Frau Eisen genannt. Kommt mir die Beschreibung dieser Gegend bekannt vor....? Sie hütet das Spinnen und Weben des Garns, sie ist im Garn... Jeder Frau, die mit Wolle und Garn und Korn arbeitet, umgeht, begegnet sie...... Willkommen Zuhause!
19. Oktober 07 Ich habe in einem alten Buch, das ich selbst mit Inhalt gefüllt habe, wiedergefunden: wundervolle Texte, die ich mit euch teilen will. Ich bin niemals allein. Ich bin umgeben von der Liebe der Göttlichen Mutter, der Herrin der Wälder, der Quelle, der Blumen. Ich bin niemals verloren, denn die Göttliche Mutter liebt mich, und ihren Segen hat sie mir bereits gesandt. Ich bin neimals allein oder verloren. Die Geister meiner Ahnen behüten mich. Geliebt und gesegnet bin ich für immer und ewig. Zsusanna E. Budapest
10. Oktober 07 Wohlfühlmarkt / Gesundheitsmesse in Kreuztal am Sonntag, 7. Oktober. Ein Tag voll schöner, interessanter Begegnungen und vielen guten Kontakten. Viele unserer Zaubergarn-Tücher fanden eine neue Besitzerin. Hier ein Bild von unserem Stand auf den wir sehr stolz waren - war es doch der erste grössere Markt an dem wir mit SAI VALA teilnahmen 1. Oktober 07 Ich begehre nichts Ich fürchte nichts Ich bin frei
22. September 07 Herbstferien-Beginn in NRW! Ich merke, dass ich wieder im Status der "Mutter" bin. Schööön! Ich fahre Sarah ins Familienhaus für einige Tage - und ich hänge gleich noch einen freien Tag für mich an. Einen Tag ganz für mich. Ich bin gespannt was mir begegnen will, innen und aussen. Die Plätze finden, die mir Kraft geben und mich be-geistern. Ich bin sehr heiter und freue mich auf diese vor mir liegenden 2 Tage. Anschliessend besucht mich eine meiner liebsten Freundinnen. Das Leben ist schön! Ich wünsche euch ein herrlich weibliches Wochenende ! (sucht euch aus, je nach Person, welche Eigenschaft ihr gerade braucht.... grins)
19. September 07 Nachdem ich nun 7 Wochen nach ordnungsgemässer Bestell-Aufgabe mein Internet freigeschaltet bekam, die defekte Festplatte ausgetauscht, das Meiste gerettet ist - sitze ich nun das erste Mal an meinem Schreibtisch in Hilchenbach (im grünen Türmle) und bin wieder mit Allem verbunden.... Welch ein Gefühl! Ab und zu, wenn Termine ausfallen, der PC aufgibt und ein Frei-Raum entsteht, nutzt meine Seele diese Zeit um mir ein paar alte Emotionen und Einstellungen aus ihrer Tiefe hoch zu geben. Ich begegne diesen Dingen dann unverhofft und habe Zeit und Raum, sie ganz tief zu fühlen, von allen Seiten anzusehen und sie dann in einer neuen Ordnung aufzulösen. Kein Spaziergang, sondern meist eine Zeit der Trauer, des Schmerzes, der empfundenen und gewählten Isolation. Mich dem zu stellen, nicht auszuweichen mit schnellen Ablenkungen und Überlagerungen ist mir sehr wichtig. Ich bleibe so lange in diesem Empfinden und Prozess, bis ich durch bin. Dann springt irgendwo wieder ein Funke Inspiration aus mir heraus, ein zweiter.... Menschen begegnen mir wieder, tauchen auf mit guten Gesprächen und Austausch im Gepäck und eine heilsame Stille setzt ein an der Stelle meiner Seele, wo vorher das Chaos sich ausgebreitet hat. Ein Teil der Frequenz meiner Seele hat sich gewandelt - so verwandelt sich auch mein Leben. (frei nach dem Resonanzgesetz)
28. August 2007 Wir haben unser neues Haus geräuchert, gereinigt und mit wundervoll duftendem Artemisia-Lavendel-Wasser geputzt. Artemisia steht für die Energie der Eigen-Macht aber nimmt auch friedlichen Kontakt zu allen "Bewohnern" des alten Hauses auf.... Aber erst nach dem ein Abend lang gesungen wurde in der Wohnung, 2-stimmig, war die Energie des Hauses geklärt und fühlte sich sehr schön an - zum Wohlfühlen. 13. August 2007 Ich sehe zurück auf eine turbulente Woche - und auf wunderbare Menschen, die mir geholfen haben mit richtig viel Hingabe und Einsatzbereitschaft: An euch einen Dank von Herzen: Bernd, Amos, Barbara, Sarah, Katharina - und meine lieben Eltern. Mit 80 Jahren ist mein Vater von Stuttgart angereist mit Geräten und viel Werkzeug um meine Kücheneinzelteile zu einem funktionierenden Wohungsmittelpunkt zu machen - das Herdfeuer. 3 Tage haben wir zusammen verbracht, ich habe diese Zeit mit ihm ganz tief genossen. Meine Mutter hat gekocht und eingepackt, wunderbar. Auch wunderschön zu beobachten: Wie mein Vater und mein ältester Sohn Amos einen Tag miteinander gearbeitet haben, in ganz tiefer, liebevoller Einheit und Harmonie und Rhythmus. Ich werde das nie vergessen. 7. August 2007 Nach sehr langer Suche nach einer passenden neuen Wohnung für mich, meine Tochter Sarah und meine Arbeit, ist die Findung erfolgt. In der letzten Woche sind wir mit Hochdruck und mit viel Hilfe von allen Seiten umgezogen, so dass Sarah den ersten Schultag am Montag, 6. August bereits von Hilchenbach aus beginnen konnte. Wir wohnen in einer wunderschönen alten Jugendstilvilla in Hilchenbach, In der Herrenwiese 45. Seid herzlich willkommen, egal wie es dort noch aussieht.... Hier ein paar Sätze, die mich ermutigt haben zu diesem Schritt: Nicht weil die Dinge uns unerreichbar scheinen, wagen wir sie nicht - weil wir nicht wagen erscheinen sie uns unerreichbar. Seneca Handle stets so, dass sich die Anzahl deiner Möglichkeiten erhöht. H.v.Foerster Ein erfolgreiches Leben ist für mich eines, indem es einem Menschen möglich war, sein gesamtes Potential zu entfalten. Angelika Aliti
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